Biberist
Das «Pöstli» bleibt ein richtiges Dorfrestaurant

Seit Mitte Juli hat das Restaurant Post in Biberist ein neues Wirteteam. Ab dem nächsten Jahr soll es im angegliederten Garten ein neues «Gartenbeizli» geben.

Agnes Portmann-Leupi
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Besitzer Singh Bhopinder kümmert sich nun um die Gäste im «Pöstli».

Besitzer Singh Bhopinder kümmert sich nun um die Gäste im «Pöstli».

Zur Verfügung gestellt

Die Schaukästen der verschiedensten Vereine samt Fotos zieren noch die Wände des Restaurants Post. «Genau das wünschen wir uns, dass die ‹Post› ein Dorfrestaurant für die Vereine und für die Bevölkerung bleibt», sagt Singh Bhopinder.

Er hat das «Pöstli» – wie es die Biberister nennen – bereits vor fünf Jahren gekauft. Damals versprach er den ehemaligen Besitzern, dass die jahrelangen, beliebten Wirtsleute Käthi und Urs Friedli noch bis zu ihrer Pension wirten dürfen. Nach nur dreiwöchigem Unterbruch konnte das neue Team um Singh Bhopinder, ein Koch und zwei Serviceangestellte, die Gäste wie eh und je willkommen heissen.

Verwöhnt werden die Besucher vom österreichischen Koch aus der Steiermark, der schlicht Peter genannt werden will. Seit zehn Jahren arbeitet er in der Schweiz.

Täglich bietet er zwei einfache Mittagsmenüs zur Auswahl an. Im Angebot stehen zudem weitere gutbürgerliche Speisen zu moderaten Preisen. «Ab Oktober wird es eine spezielle Abendkarte geben für Schweizer Menüs und Österreicher Spezialitäten», informiert er. «Etwa so ne richtigs Backhähnerl», sagt der Österreicher in Vorfreude.

Neues «Gartenbeizli»

An den sonnigen Tagen in diesem Sommer mussten die Gäste noch mit der Aussenterrasse direkt beim Eingang vorliebnehmen. Das wird sich im nächsten Jahr ändern. Im angegliederten Garten ist nämlich ein neues «Gartenbeizli» in Arbeit.

Mit 27 Jahren verliess «Post»-Besitzer Singh Bhopinder als ausgebildeter Lehrer seine Heimat Indien. Dies wegen Unruhen im Punjab, einer ehemaligen Provinz in Britisch-Indien. Als Erstes wohnte er ein Jahr in Deitingen, und zwar bei der Mutter des ehemaligen Bundesrates Willi Ritschard, wie er betont.

Mittlerweile ist er im basellandschaftlichen Rickenbach zu Hause, mit einer Schweizerin verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Einen Abstecher in die Gastronomie machte der 56-Jährige bereits mit der Führung eines Cafés in Basel.

Öffnungszeiten: Mo bis Do, 8.30 bis 23.30 Uhr; Fr, 8.30 bis 00.30 Uhr; Sa, 8.30 bis 18 Uhr; So Ruhetag.

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