Ausgebaut
Das Openair Etziken 2018 lockt mit mehr Schatten und mehr VIP-Plätzen

Auch dieses Jahr stehen viele nationale Acts auf den beiden Bühnen des Openairs Etziken.

Rahel Meier
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Fiddlers Green spielen am Freitagabend ihren Irish Speedfolk.

Fiddlers Green spielen am Freitagabend ihren Irish Speedfolk.

zvg

Pegasus, Nena, Bligg: Auch dieses Jahr war der Samstagabend des Openairs Etziken innerhalb von kürzester Zeit ausverkauft. Für den Freitag mit Züri West und Stress hat es noch einige wenige VIP-Tickets. Diese gab es zum ersten Mal auch im ganz normalen Vorverkauf zu haben. «Rund fünf Prozent unserer Besucher nutzen dieses Angebot und haben sich ein VIP-Ticket gekauft», so Yves Ammann (Medienverantwortlicher Openair).

Bisher wurde der VIP-Bereich ausschliesslich von den Sponsoren des Openairs genutzt. Auch aufgrund der grossen Nachfrage nach VIP-Tickets ist der VIP-Bereich dieses Jahr grösser gestaltet worden. Die Stehtribüne, die sich auf der Nordseite des Platzes befindet, ist nach wie vor für alle Besucher zugänglich. Die Tribüne mit den Sitzplätzen wird auch heuer aufgebaut und insgesamt werden nicht mehr Besucher an das Openair gelassen als in den letzten Jahren.

Noch mehr Sitzplätze

Viele der Besucher des Openair Etziken sind Stammgäste und halten dem Anlass seit Jahren die Treue. Sie dürfen sich auf einen nochmals vergrösserten Ess-Bereich mit noch mehr Sitzgelegenheiten am Schatten freuen. Letztes Jahr wurde der Food-Corner bereits ausgebaut und das kam gut an. «Neu haben wir zudem eine Jägermeister-Bar», meint Ammann.

Neuerungen gibt es auch auf dem Zeltplatz. Wer mit dem Camper oder einem Wohnwagen anreist, muss sich registrieren und zum ersten Mal etwas fürs Übernachten bezahlen. Pro Fahrzeug oder Anhänger verlangen die Verantwortlichen einen Unkostenbeitrag von 50 Franken.

Mehr Personal

Letztes Jahr konnte man am Openair erstmals nur noch «cashless» zahlen. «Das System hat einwandfrei funktioniert, und wir behalten es bei», so Ammann. «Wir werden dieses Jahr aber mehr Umtauschstationen zur Verfügung stellen.» Vor einem Jahr bildeten sich am Freitagabend lange Schlangen beim Eingang, weil das Aufladen der Bändel vor Ort zu viel Zeit in Anspruch nahm, was zu einiger Kritik führte.

Wer bereits im Vorfeld Geld auf sein Cashless-Konto einzahlt, kann profitieren, da ein eigenes Bändeltausch-Zelt nur für diese Openair-Gäste geöffnet wird. Zudem kann man am Donnerstag, während des Kinderopenairs, bereits Bändel tauschen. Jede Besucherin und jeder Besucher muss jedoch persönlich seinen Festivalbändel gegen Vorweisen eines gültigen Ausweises (Alterskontrolle) abholen. Der Festivalbändel wird dabei direkt beim Tausch am Handgelenk befestigt.

Das Cashless-Konto kann im Openair-Gelände mit Bargeld, Twint, EC-, Post-, Maestro-, oder Kreditkarte aufgeladen werden. Wer im Voraus Geld via Kreditkarte einzahlt, kann das sogenannte «Auto-Top-Up» aktivieren. Fällt das Guthaben auf dem Bändel unter 20 Franken, werden automatisch 50 Franken nachgeladen. Nach dem Festival kann das Restguthaben vor Ort ausbezahlt oder nachträglich per Banküberweisung zurückgefordert werden.

Nationale Acts

Auch dieses Jahr ist das Line-up prominent besetzt. Mit Bligg, Züri West, Pegasus, The Gardener&the Tree, Seven und James Gruntz sind Acts vertreten, deren Musik am Radio oft gespielt wird. Dazu kommt mit Nena eine Vertreterin aus Deutschland, die vermutlich vor allem die älteren Semester begeistert.

Spielt am Freitag: Züri West mit Frontman Cuno Lauener
12 Bilder
Spielt am Freitag: Stress
Spielt am Freitag: Soulstar Seven
Spielt am Freitag: Crimer
Die Acts am Openair Etziken 2018
Diese beiden treten am Freitag als letzte im Zelt auf: Remady und Manu-L
Headliner am Samstag: Nena
Spielt am Samstag: Pegasus
Spielt am Samstag: James Gruntz und Band
Spielt am Samstag: Bligg
Spielt am Samstag: Mundart-Band Halunke
Spielt am Samstag: Dögz

Spielt am Freitag: Züri West mit Frontman Cuno Lauener

zvg

Man setze in Etziken bewusst auf Schweizer Musikkost. Die letzten Jahre hätten gezeigt, dass die einheimischen Acts mehr Stimmung machen und besser ankommen, als Bands aus England oder Finnland, die auch schon in Etziken auf der Bühne standen.

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