Biberist

«Das Licht funktioniert» - Biberena wird Stück für Stück saniert

«Die Biberister Vereine brauchen die Culturarena», ist Franz Portmann, Ansprechperson für den Biberena-Saal, überzeugt.

«Die Biberister Vereine brauchen die Culturarena», ist Franz Portmann, Ansprechperson für den Biberena-Saal, überzeugt.

Im Saal der Biberena in Biberist wurden verschiedene Mängel behoben. Einzig ein Steuerpult für die Lichtanlage fehlt noch. Der Saal dient rund zwölf Vereinen für ihre Anlässe.

Am Hilari-Abend ärgerte sich Werner Jäggi, der als Ehren-Obernarr die Anwesenden begrüsste, dass das Licht in der Culturarena nicht richtig funktioniere und die Gemeinde dafür viel Geld zahlen müsse.

«Das ist so nicht richtig», erklärt Thomas Frei, dem die Biberena gemeinsam mit Ehefrau Irene Frei-Stadler gehört, auf Anfrage. «Das Licht funktioniert.» Laut Frei wurde alles, was mit Strom und Elektrizität zusammenhängt, im Dezember saniert. «Eine Spezialfirma hat eine Mängelliste zusammengetragen, und nach dieser wurde gearbeitet.»

Was aber noch fehle, sei das Steuerungspult hinter der Bühne, von dem aus die Lichtanlage bedient werden könne. «Für diese haben wir wenige Stunden vor dem Hilariabend die Offerten eingeholt. Bis Mitte März sollte auch diese Pendenz noch erledigt sein.»

Kaum negative Rückmeldungen

Franz Portmann, der als Mitglied des Vereinskonvents als Ansprechperson in Sachen Biberena-Saal fungiert, hat bisher kaum negative Rückmeldungen von den Vereinen erhalten. «Wir haben Ende Jahr eine Umfrage durchgeführt. Wir wollten wissen, ob die Vereine zufrieden sind mit dem Saal in der Culturarena. Schliesslich zahlt ja Biberist auch Miete, und dafür darf man etwas erwarten», so Portmann.

Ausser von den Fasnächtlern, die schon letztes Jahr ein Problem hatten, sei keine negative Rückmeldung gekommen. «Mit den Fasnächtlern sind wir zusammengesessen und haben dann gemerkt, dass es an der mangelnden Absprache fehlte. Dies haben wir nun verbessert.» Zudem sei bei jedem Anlass ein Haustechniker erreichbar, der helfen könne, sollte etwas nicht klappen.

Laut Portmann haben die Besitzer bereits vieles in der Culturarena saniert. Der Bühnenvorhang sei komplett erneuert worden, die Toilettenanlagen saniert, Saal und Foyer gestrichen und das Dach repariert worden. Auch die Lautsprecheranlagen seien teilweise erneuert.

Für 44 Tage reserviert

«Die Biberister Vereine brauchen die Culturarena», ist Franz Portmann überzeugt. Es gebe in der Gemeinde keinen Saal, der mehr als 100 Personen aufnehmen könne. In zwei Wochen wird beispielsweise Biberist aktiv! den Saal für die Abendunterhaltung nützen. Im Gemeindebudget 2015 sind 114 400 Franken für die Miete des Saales vorgesehen.

Das entspricht 44 Tagen, die die Biberena genützt werden kann. «Vor einem Anlass braucht es jeweils auch noch Zeit für das Aufstellen und Einrichten oder die Proben», so Portmann. Wenn die Vereine möchten, können sie auch nach wie vor selbst wirten bei ihren Anlässen. Oder sie können die Festwirtschaft über die Biberena organisieren. Das Restaurant selbst ist nur dann geöffnet, wenn Events in der Biberena stattfinden. Die Biber Bar ist immer am Donnerstag zwischen 17 und 23.30 Uhr offen.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1