Kriegstetten/Horriwil
«Das haben wir schon immer so gemacht» ist eine beliebte Antwort

Die Gemeindepräsidenten Simon Wiedmer (Kriegstetten) und Martin Rüfenacht (Horriwil) beantworten Fragen zur 2017 gestarteten Legislatur.

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Simon Wiedmer (Kriegstetten) und Martin Rüfenacht (Horriwil)

Simon Wiedmer (Kriegstetten) und Martin Rüfenacht (Horriwil)

Tom Ulrich

2017 hat eine neue Legislatur begonnen und in mehreren Gemeinden wurden neue Präsidien gewählt. Was ist seither passiert? Wir haben nachgefragt und bringen die Antworten in einer Serie.

Im ersten Teil (8. Dez.) befragten wir die Gemeindepräsidenten der Nachbardörfer Gerlafingen und Biberist, im zweiten Teil (20. Dez.) waren die Gemeindepräsidenten von Messen und Schnottwil an der Reihe.

Diese Fragen haben die Kandidaten einander gestellt

Frage von Martin Rüfenacht an Simon Wiedmer: «Du bist einer der jüngsten Gemeindepräsidenten im Kanton. Wo liegen die Vorteile respektive wo profitiert eine Gemeinde diesbezüglich?»

Ich denke, Jungpolitiker können sich mit ihrer Offenheit und ihrer Frische durchsetzen. Die Jungen können mit ihren neuen Ideen eher unkonventionell umgehen, was ihnen durchaus einen Vorteil verschaffen kann. Politiker mit mehr Erfahrung setzen hingegen wohl eher häufiger auf das Bewährte. Vielleicht ist es ja gerade die Kombination, die einen gut funktionierenden und harmonischen Gemeinderat ausmacht.

Frage von Simon Wiedmer an Martin Rüfenacht: «Wie stellst du dir die künftige Zusammenarbeit unter den Wasserämter Gemeinden vor? Welche Synergien können genutzt werden?»

Die zunehmende Bereitschaft zur regionalen Zusammenarbeit spüre ich vor allem in der Konferenz der Gemeindepräsidien gut. Dienstleistungen wie Bauverwaltung, Rechtsdienst oder Unterhalt können die kleineren Gemeinden nicht (mehr) effizient sicherstellen; diese müssen wir regional zusammenfassen und professionalisieren. Das Wasseramt kann und soll sich hier als innovative Region positionieren und neue Wege gehen.

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