Bucheggberg
Das Freilichtspiel sorgt für Zusammenhalt der Gemeinden

Die Bucheggberger Gemeindepräsidenten liessen sich über das Freilichtspiel «Schärer Micheli» und in Sachen Integrationsbeauftragte informieren.

Rahel Meier
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Die Gemeindepräsidenten des Bucheggbergs traffen sich in Lüsslingen-Nennigkofen. (Archiv)

Die Gemeindepräsidenten des Bucheggbergs traffen sich in Lüsslingen-Nennigkofen. (Archiv)

Hanspeter Bärtschi

Im Jahr 2012 wurde mit «Brönz» zum letzten Mal ein Freilichtspiel im Bucheggberg aufgeführt. Im kommenden Sommer soll die nächste Aufführung folgen. Regisseurin Yvonne Hofer hat das Stück «Schärer Micheli» ausgesucht. Der ideale Spielort wurde mit der Sägerei Trittibach in Lüterswil ebenfalls schon gefunden.

In der Zwischenzeit gibt es auch mehrere neue Vorstandsleute im Verein Buechiwäger, der das Freilichtspiel als Trägerverein auf die Bühne bringt. Der «Schärer Micheli» ist ein Stück in drei Akten. «Das Stück muss noch ein wenig an unseren Spielort angepasst werden», so Yvonne Hofer. Es brauche 18 Schauspieler, aber keine
Statisten.

Puls bei den Gemeinden fühlen

Beat Wehrle (OK-Präsident) wollte an der Konferenz der Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten des Bucheggbergs (VGGB) wissen, ob die Gemeinden auch dieses Mal wieder dazu bereit seien, eine finanzielle Unterstützung zu leisten. «Das Budget steht noch nicht komplett. Aber man muss sich vorstellen, das beispielsweise schon nur die Tribüne für 330 Zuschauer rund 30'000 Franken kostet.»

Dazu kämen weitere Ausgaben, beispielsweise für das Festzelt. Gesucht seien für die Spielzeit auch wieder Helfer. Die Vereine würden sicher für Einsätze im Festzelt angefragt. Wehrle betonte aber auch den Nutzen für den Bucheggberg. «Das OK besteht komplett aus Bucheggbergern. Und das Freilichtspiel bringe wieder neuen Zusammenhalt in den Bezirk.»

Das Echo im Gremium der Gemeindepräsident war durchweg positiv. «Toll, dass ihr das wieder macht», meinte Marianne Meister (Messen) stellvertretend für alle.

In Sachen Integrationsbeauftragte ist man im Bucheggberg noch nicht allzu weit. In Schnottwil und in Biezwil sind Personen bestimmt, die den Auftrag übernehmen werden. Andere Gemeinden überlegen sich, gemeinsame Lösungen anzugehen. Buchegg beispielsweise ist die Anlaufstelle für alle Gemeinden, die im selben Asylkreis organisiert sind. «Wir werden uns wohl selbst organisieren müssen», meinte Herbert Schluep (Lüsslingen-Nennigkofen). Und in Unterramsern will man zuerst alle Ämter besetzen, bevor man sich an diese Pendenz macht.

Poststelle in Messen erhalten

Bernhard von Allmen (Pro Buechibärg) zog Bilanz nach der Einführung des gemeinsamen Veranstaltungskalenders vor einem Jahr. 218 Veranstaltungen seien von 60 verschiedenen Personen eingegeben worden. Anfängliche Schwierigkeiten hätten sich in der Zwischenzeit gelöst und die Eingabe sei ebenfalls einfacher geworden. Von Allmen will die Vereine nochmals auf den Kalender aufmerksam machen und sie dazu ermuntern, ihre Anlässe noch konsequenter aufzuschalten.

Im Weiteren unterzeichneten alle Gemeindepräsidenten einen Brief, der im Namen der Gemeinde Messen an die Post geht. Die Poststelle in Messen ist die letzte, die im Bucheggberg noch verblieben ist. Aber auch diese steht zur Diskussion, obwohl sie gut laufe, wie Marianne Meister erklärte.