Biberist

Das Ergebnis ist solide, aber nicht berauschend

Weil auch die Abfalleimer immer häufiger überquellen braucht es mehr Stellenprozent im Biberister Werkhof. (Symbolbild)

An der Gemeindeversammlung in Biberist ging es um mehr Stellen für den Werkhof und die Betreuung der Aslybewerber, sowie die Rechnung, die mit einem Überschuss abschliesst.

An der Gemeindeversammlung in Biberist wurden neue Stellen für die Verwaltung beantragt. 1,3 Stellen müssen neu zusätzlich in Biberist für die Reorganisation des Asylwesens eingesetzt werden. Bisher war das Asywesen innerhalb der Sozialregion BBL (Biberist-Bucheggberg-Lohn-Ammannsegg) in sechs Asylkreisen organisiert. Neu werden alle Asylbewerber von Biberist her betreut. Insgesamt (auf die ganze Sozialregion gerechnet) wird der Stellenetat nach Abschluss der Reorganisation leicht tiefer liegen als bisher. Es werden zudem knapp 70'000 Franken eingespart. Dies hat allerdings auch damit zu tun, dass die Anzahl der Asylbewerber voraussichtlich abnehmen wird. Die Reorganisation war unbestritten und wurde mit 42 Ja  und einer Nein-Stimme genehmigt. Sie soll bereits im Oktober umgesetzt werden.

Bereits ab August soll der Werkhof mit einem Mitarbeitenden mehr und zusätzlichen 0,8 Stellen arbeiten können. Die Stellenaufstockung wird unter anderem damit begründet, dass Biberist gewachsen ist, mehr Fläche überbaut ist und neue Strassen gebaut wurden. In der Wasserversorgung gibt es neue Vorschriften, die mehr Ressourcen verlangen. Zudem sollen die Kehricht- und Sammelstellen häufiger geleert wurden, da immer mehr Reklamationen wegen Verunreinigungen und Überfüllung eingingen.

Ein weiterer Punkt war die Kontrolle der technischen Installationen in den neun Zivilschutzanlagen der Gemeinde, die bisher, so Gemeindepräsident Stefan Hug-Portmann, etwas «zu lasch» ausgeführt wurde, weil die Ressourcen dafür fehlten. Dieser Punkt stach Urs Zeltner in die Nase. Er beantragte nur 75 statt 80 Prozent zu genehmigen, da der Aufwand für die Zivilschutzanlagen viel zu hoch eingesetzt worden sei. Er war allerdings fast der Einzige, der dies so sah und der Antrag wurde mit zwei Stimmen gegen eine grosse Mehrheit abgelehnt und der Schlussantrag klar angenommen.

Das Ergebnis der Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von 120'000 Franken bezeichnete Hug als «solide, aber nicht berauschend». In Anbetracht dessen, dass ein Aufwandüberschuss von 550'000 Franken budgetiert war, darf das Ergebnis als zufriedenstellen bezeichnet werden. Die Ertragslage der Gemeinde sei solide und der Finanzhaushalt insgesamt gesund, meinte Hug weiter.

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