Bad Kyburg

Das Ende ist doch nicht eingeläutet: Das Buechibärger Bier wird weiterhin gebraut

Gebraut wird das Bier wie zu den Anfangszeiten von Adolf Kipfer und Urs Aebi. (Archivbild)

Gebraut wird das Bier wie zu den Anfangszeiten von Adolf Kipfer und Urs Aebi. (Archivbild)

Wie es mit dem «Bad Kyburg» weitergeht ist noch offen. Das Buechibärger Bier wird aber weiterproduziert. Die Brauerei nutzt die bestehende Infrastruktur.

Ende Juni hat das «Bad Kyburg» seine Türen geschlossen, nachdem der bisherige Pächter die Gaststätte und das Hotel verlassen und ein neues Lokal übernommen hat. Es schien, als ob damit auch das Ende für das Buechibärger Bier eingeläutet wird. Nun ist aber klar: Es wird weiter gebraut.

«Die Brau-Infrastruktur im ‹Bad Kyburg› wird weiterhin von uns genutzt», erklärt Rainer Gantenbein, Mehrheitsaktionär des Buechibärger Biers. Gebraut werde das Bier wie zu den Anfangszeiten von Adolf Kipfer und Urs Aebi. Der Besitzer der Liegenschaft wisse nicht, ob die Gaststätte und das Hotel weiterbetrieben werden. «Es ist nicht einfach, für diesen Betrieb einen Pächter zu finden», so Gantenbein.

Da das Haus umgenutzt werden könnte, suche die Brauerei eine neue Liegenschaft, in der man sich installieren könne. «Wir suchen schon länger eine Liegenschaft. Vor einem Jahr wollten wir die Brauerei ausbauen. Das ist aber in näherer Zukunft kein Thema mehr», so Gantenbein.

Restaurants werden weiterhin beliefert

Wichtig für die Kundschaft sei, dass die Brauerei weiterhin liefern könne. Das Bier ist in diversen Gaststätten der Region im Angebot. Auch Denner und die Landi verkaufen das Buechibärger Bier. «Etwas schwieriger ist es im Moment, wenn jemand Bier direkt in der Brauerei abholen möchte», so Gantenbein.

Bisher war dies problemlos möglich, weil die Gaststätte nebenan offen war. Nun müsse jeweils jemand extra vor Ort kommen. «Wir überlegen uns darum, dass wir künftig für solche Kunden einen Nachmittag lang öffnen werden.»

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