Langendorf

Das Budgetplus reicht nicht

Das neue Schulhaus M, Teil der Schulraumerweiterung in Langendorf, nimmt Form an.

Das neue Schulhaus M, Teil der Schulraumerweiterung in Langendorf, nimmt Form an.

Rasche Amortisation der Kosten für die Schulraumerweiterung Langendorfs ist gefährdet.

Die Genehmigung des Budgets 2020 zuhanden der Gemeindeversammlung war eine Formsache. An der Gemeinderatssitzung wurde nichts mehr geändert. Es bleibt bei einem Ertragsüberschuss von nicht ganz 100 000 Franken. «Erfreulich, aber zu wenig», wie Gemeindepräsident Hans-Peter Berger sagt. Denn an der seinerzeitigen Gemeindeversammlung, an der eine Steuerfusserhöhung wegen der Schulraumerweiterung genehmigt wurde, habe man gesagt, man wolle nun jährlich ein Plus von 400 000 Franken erwirtschaften, um die Kosten für die Schulraumerweiterung (Rahmenkredit über 17,42 Mio. Franken) innert 20 Jahren abzubauen.

Mit diesem Hinweis begründet Berger auch die Absage des Gemeinderates an die beantragten fast 8500 Franken (2.20 Fr./Einwohner) für die Mitgliedschaft im Verein Standortförderung espaceSolothurn. «Wir haben dafür seit Jahren einen Betrag von 1000 Franken im Budget. Dabei bleibt es.» Man werde das Thema aber mit dem Budget 2021 wieder aufnehmen.

Gleich zwei Demissionen wurden in der Planungskommission vermeldet. Neben Mitglied Gregor Bachmann verabschiedete sich auch der langjährige Kommissionspräsident Rudolf Eng. In seiner Amtszeit erfuhr die Ortsplanung eine Revision, die vor dem Abschluss steht. So wurde die Ortsplanung und der damit im Zusammenhang stehende Gestaltungsplan Delta-Areal dem Regierungsrat zur Genehmigung überwiesen. Die vier Beschwerden zur Ortsplanung würden aktuell vom Bau- und Justizdepartement bearbeitet. Dieses werde dem Regierungsrat dann Antrag zum Entscheid stellen. Mit dem absehbaren Abschluss der Ortsplanung sei für ihn, so Eng, die Zeit gekommen auf Ende Jahr Abschied zu nehmen, was er bereits 2017 bei seiner Wiederwahl angekündigt hat.

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