Lüterkofen-Ichertswil

Das Budget 2020 sieht einen Ertragsüberschuss vor

Blick auf Lüterkofen-Ichertswil. (Archiv)

Blick auf Lüterkofen-Ichertswil. (Archiv)

Das Budget 2020 für die Gemeinde Lüterkofen-Ichertswil weist einen Ertragsüberschuss von 47'900 Franken aus.

Vor der zweiten Lesung lag der Ertragsüberschuss der Erfolgsrechnung 2020 noch bei rund 63'000 Franken. Doch vorsorglich nahm der Rat noch die Sanierung der Heizung der öffentlichen Gebäude im Umfang von 15'000 Franken mit auf in den Voranschlag. Dieser zeigt einen Gesamtaufwand von 4,18 Mio. Franken. Somit schmälert sich der Ertragsüberschuss auf 47'900 Franken.

Alle übrigen Zahlen blieben unverändert. Die Bildung mit 1,37 Mio. beansprucht 46,5 Prozent des Haushalts, die soziale Sicherheit mit 650'000 Franken benötigt 23 Prozent, die Gesundheit mit 170'000 Franken noch 6 Prozent und die Allgemeine Verwaltung mit 318'000 Franken 11,2 Prozent der Ausgaben. Der Nettoaufwand der budgetierten Erfolgsrechnung 2020 liegt um rund 78'000 Franken höher als in der Prognose für 2019. «Aber budgetiert ist noch nicht ausgegeben», betonte Max Meier als Finanzressortchef.

Wasseruhren sollen ersetzt werden

Er bekräftigte dies bezüglich der Nettoinvestitionen, die sich auf 345'000 Franken beziffern. Hier erwartet er zum geplanten Ersatz der Wasseruhren zusätzlich zur Eingabe des Frankenbetrags auch noch einen Projektantrag. Aufgeschoben werden darf die Wasseruhrenerneuerung nicht, «...weil wir laufend 10 Prozent Wasser verlieren», so Gemeindepräsident Roger Siegenthaler. Gerechnet wird mit 280 Franken pro Wasseruhr.

Grundsätzlich könnte der Haushaltsabschluss 2020 noch besser ausfallen, weil laut Max Meier das Steueraufkommen «zu konservativ» budgetiert sei. Angesichts der Gemeindeentwicklung hofft und glaubt er, dass die Einnahmen bei den natürlichen Personen mit gleichbleibendem Steuerfuss von 115 und bei den juristischen Personen mit 85 Prozent der einfachen Staatssteuer doch höher als 2,7 Mio. Franken ausfallen könnten. Dem Gemeindepersonal wird analog Kanton keine Teuerungszulage, aber ein Stufenanstieg gewährt. Der Gemeinderat verabschiedete das Budget einstimmig.

Gemeinsame Versicherung abschliessen

Bisher sind Gemeindemitarbeitende für ein mögliches Krankentaggeld bei der AXA versichert, die eine leichte Anhebung der Prämiensumme für die Gemeinde fürs kommende Jahr vorsieht. Es mache Sinn, sich der durch den Gemeindeverband VSEG vorgeschlagenen Kantonslösung anzuschliessen, war sich der Rat einig. Zwar ist die Prämienhöhe noch nicht definitiv bekannt, aber die Beteiligungszusage auf Grund einer geschätzten Prämienhöhe von 0,5 Prozent muss jetzt bereits erfolgen. Die Wartefrist legte der Rat auf 30 Tage fest. Der Wechsel zur Kantonslösung wird gültig aufs Jahr 2021.

Die aus Sicht des Gemeindepräsidenten leider nur spärlich besuchte Mitwirkungsveranstaltung zur Erweiterung der Grube Haulital der Bürgergemeinde hat stattgefunden. Zur weiteren Mitwirkung liegen alle Unterlagen in der Gemeindeverwaltung öffentlich bis zum 20. Dezember auf. Eine weitere Beteiligung an der Mitwirkung könne jetzt schriftlich erfolgen, hiess es im Rat.

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