Interieursuisse

Das Ausbildungszentrum will ungenutzte Zimmer weitervermieten

Fachschule für Innendekorateure von Interieursuisse in Selzach: Hier sollen ungenutzte Zimmer weitervermietet werden.

Fachschule für Innendekorateure von Interieursuisse in Selzach: Hier sollen ungenutzte Zimmer weitervermietet werden.

Das Ausbildungszentrum von Interieursuisse in Selzach verfügt über zwölf Zimmer, in welchen die Schülerinnen und Schüler, wenn nötig, übernachten können. Nun will Interieursuisse diese Zimmer in den weniger intensiven Zeiten als Unterkünfte vermieten.

Ein neues Bed & Breakfast in Selzach? Jein. Die Schülerinnen und Schüler am Ausbildungszentrum von Interieursuisse, des Schweizerischen Verbandes der Innendekorateure und des Möbelfachhandels, stammen aus der ganzen Schweiz. In Selzach besuchen sie überbetriebliche Kurse und Qualitätsverfahren und können, wenn nötig, in einem der zwölf Zimmer im Ausbildungshaus an der Eichholzstrasse 11 übernachten.

«Aber in den weniger intensiven Zeiten stehen Zimmer leer. Also könnte man diese dann weitervermieten», erklärt Walter Pretelli, Geschäftsführer von Interieursuisse. Die Idee dazu sei ihm nicht etwa wegen des nahe vorbeiführenden nationalen Velowegs gekommen. «Wir hatten Anfragen von benachbarten Betrieben, die beispielsweise für Monteure aus dem Ausland eine Unterkunft suchten.»

Damit dies auch formaljuristisch möglich werden kann, braucht es eine Ergänzung der Zweckbestimmung, die vor kurzem publiziert wurde. Eine Betreuung ist gewährleistet, weil der Verband seine Geschäftsstelle nach Selzach transferierte und das Sekretariat ganzjährig besetzt ist.

Mit der Ergänzung der Zweckbestimmung hat der Verband auch eine Umgestaltung des Aussenbereichs Mensa angekündigt. «Wir wollen den öde gestalteten Platz, der mit einem Kiesbelag versehen ist und nur zum Parkieren von Autos taugt, aufwerten.» (uby)

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