Theatergruppe Oeschdampf
Das 25-jährige Jubiläum soll trotz Corona gewürdigt werden

Die Theatergruppe Oeschdampf musste alle Jubiläumsanlässe zum 25-jährigen Bestehen absagen. Wie jedes Jahr wollte die Theatergruppe Oeschdampf (Subingen) ein Theaterstück aufführen. Gleichzeitig sollte das 25-jährige Bestehen gefeiert werden.

Gundi Klemm
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Bevor das Coronavirus alle Aktivitäten stoppte, freuten sich die Mitglieder der Theatergruppe auf ihre Jubiläumsanlässe.

Bevor das Coronavirus alle Aktivitäten stoppte, freuten sich die Mitglieder der Theatergruppe auf ihre Jubiläumsanlässe.

zvg

Es versteht sich von selbst: Wegen des Coronavirus konnte weder das geplante Jubiläums-Apéro noch die Aufführung stattfinden. Gewürdigt soll das Jubiläum trotzdem werden.

Am 15. November 1995 fand die Vereinsgründung der Theatergruppe Oeschdampf statt. Sie knüpfte – nun eigenständig – an die jahrzehntelange Arbeit der Theatergruppe der Sozialdemokratischen Partei Subingen an, in der bekannte Subinger Mitbürger gewirkt hatten. Unter der Regie von Marlis Fasel gab es alljährlich unterhaltsame Theaterabende. Ab dem Jahr 2000 übernahm Reto Affolter die Spielleitung, für zwei Jahre im Wechsel mit Jolanda Koch. Seit zehn Jahren bestimmt und gestaltet Affolter unter Mithilfe etlicher Oeschdampf-Mitglieder den Spielplan.

Stück wird gemeinsam ausgesucht

Dies geschieht ganz basisdemokratisch. Mehrere Textbücher werden gemeinsam gelesen, und danach wird die Auswahl getroffen. Abhängig ist das favorisierte Stück ebenso von der Anzahl spielbereiter Mitglieder, die sich an der Generalversammlung des Vereins dazu anmelden. Wenn in früheren Zeiten gemütliche, bodenständige «Bauerschwänke» auf der Bühne vorherrschten, so sind in den letzten Jahren bei den «Oeschdampfern» und ihrem Publikum Krimis und vor allem Komödien beliebt. Ihr Name samt Lokomotive-Sujet leitet sich aus dem früheren Aufführungslokal, der Wirtschaft «Bahnhof», und vom bekannten Flüsschen Oesch her.

Nachwuchs würde gerne aufgenommen

Obwohl nur noch drei echte Subinger in der 17-köpfigen Theatergruppe mitmachen, sind alle Angehörigen dem Dorfleben sehr verbunden. «Wir wären aber froh über weitere Subinger und mehr Nachwuchs in unseren Reihen», heisst es. Als Mitglied im Vereinskonvent fühlt sich die vergnügte Truppe dem Dorfleben sehr verbunden. Beispielsweise helfen die Laienschauspieler in der Bewirtung am Seniorennachmittag der Gemeinde.

Im abgesagten Jubiläums-Stück mit Titel «Früehriif» hätte Revisor Daniel Schild (Biberist), der seit 25 Jahren zum Verein zählt, eine spannende Doppelrolle gespielt. Seit drei Jahren leitet Priska Leibundgut (Lüsslingen) den Verein als Präsidentin, dem sie seit 10 Jahren angehört. «Nach innen pflegen wir in unserem Vereinsleben nämlich auch guten Kontakt», erklären die beiden. Vorausgesetzt, dass coronafreie Zeiten herrschen. So findet nach Proben jeweils noch ein gemeinsamer Höck statt, und im Juni wird ein Helferfest für die an den Theaterabenden im Gastrobereich unterstützenden Freunde und Verwandte veranstaltet. Danach folgt die Theatervereinsreise in irgendeine Destination in der Schweiz oder im nahen Ausland. Und nicht vergessen werden darf das alljährliche Übungsweekend im März, an dem die letzten Feinheiten für die normalerweise im April bevorstehende Aufführung erarbeitet werden.

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