Burgäschi

«Burghofnacht heisst genial!» - Das war die 18.Feier in Burgäschi

Wie bringt man einen Hauch Südsee mit Blumengirlande ins Wasseramt? Ganz klar an der Burghofnacht!

Wie bringt man einen Hauch Südsee mit Blumengirlande ins Wasseramt? Ganz klar an der Burghofnacht!

Die 18. Burghofnacht zog rund 5000 Partygänger ins Wasseramt. Am Samstagabend wurde gefeiert - warme Temperaturen und Partymusik sorgten für Feierlaune. Auf das Feuer musste jedoch verzichtet werden.

Alle wollten sie am Samstagabend auf dem Burghof feiern. Die einen im Kuhstall, die anderen im Maisloch, wieder andere beim Chatzenschopf. Die Party kündigte sich schon von weitem mit lauter Musik an, verfehlen konnten so auch erstmalige Besucher das Gelände nicht. Soll man nun ausgelassen tanzen? Oder doch zuerst etwas essen – einen Hamburger oder Rösti vielleicht? Oder man könnte auch zum Anfang mal etwas trinken, wie wäre es mit einem Bier oder einem Drink?

Party bei warmem Wetter

Das warme Wetter ermöglichte es, die Jacke zu Hause zu lassen und leicht bekleidet bis ins Morgengrauen hinein Party zu machen. Die kreative und liebevolle Einrichtung sowie kleine und grosse Bands sorgten mit ihren verschiedenen Musikstilen bei den rund 5000 Gästen für Stimmung. Rock ’n’ Roll, Schlager und mehr gab es zu hören.

Brennend erwartet wurden auch Whole Lotta & DC Tribute sowie Abba Chiquita Revival, die beiden Tributbands. Da war aber Geduld angesagt, denn beide begannen mit einiger Verspätung. Doch übel nahmen ihnen das wohl die wenigsten, die gute Laune überwog doch und zudem gab es genug anderes, mit dem man die Zeit vergehen lassen konnte. Und als es dann losging, wurden die Partygänger nicht enttäuscht, denn die Bands zogen ihr Programm durch. Wer dann doch mal eine Pause brauchte, konnte es sich auf einem der Sitzplätze gemütlich machen.

Für die 18. Burghofnacht hielt man an Bewährtem fest. Evi Schweizer vom Restaurant Seeblick übernahm zum ersten Mal die Organisation von der Sparte Food und Unterhaltung. «Wir freuen uns alle darüber, dass wir wieder einen guten Partner in diesem Bereich gefunden haben. Und auch, dass wir alles so bewährte Partner an unserer Seite haben können», erklärte OK-Präsidentin Manuela Witmer vom Volleyballclub Aeschi.

Diesmal keine Feuer

Wegen des Feuerverbotes wurde auf die traditionellen Kerzen nahe des Eingangs und die Lagerfeuer verzichtet. Dies trotz des Niederschlags vom frühen Samstagmorgen, der gegen die Trockenheit nicht ausgereicht hat. Doch der aufmerksame Betrachter konnte die Stellen sehen, wo die Lagerfeuer gebrannt hätten, denn die Feuerstätten waren vorbereitet worden. Natürlich konnte da auch der kurze Regen nichts mehr daran ändern, der plötzlich auf die Köpfe der Feiernden rieselte.

Der Regen macht scheinbar nichts aus, die wenigsten liessen sich abschrecken. Im Gegenteil wurde, durch die Tropfen wohl angestachelt, hinter dem ziemlich vollgestopften Maisloch begonnen, auf dem gestapelten Heu zu tanzen. Dort konnte man auch zwei Besucherinnen antreffen, ehemalige Fussballerinnen. Bei der Frage, ob sie das erste Mal hier seien, wird gleich der Kopf geschüttelt: «Nein, nein! Wir sind seit der ersten Burghofnacht dabei», so Brigitte. Ihre Freundin Margrit fügte hinzu: «Burghofnacht heisst genial!»

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