Zuchwil
Bürgergemeinde investiert in ihre Liegenschaften

An der Bürgergemeindeversammlung in Zuchwil wurden zwei Kredite im Gesamtbetrag von 265'000 Franken für Sanierungen der Seniorenwohnungen in der Brunnmatt genehmigt.

Rahel Meier
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Sanierte Seniorenwohnung in der Brunnmatt

Sanierte Seniorenwohnung in der Brunnmatt

Rahel Meier

Schon früh, nämlich 1975 wurden in Zuchwil Alterswohnungen gebaut. Die Bürgergemeinde baute damals die erste Etappe der Alterssiedlung Brunnmatt mit anfänglich 24 Wohnungen. Da die Einzimmer-Wohnungen heute weniger nachgefragt werden, wurden diese teilweise zu grösseren Wohnungen zusammengelegt. In den letzten Jahren wurden die noch verbleibenden 21 Wohnungen jeweils bei einem Mieterwechsel saniert und dabei vor allem auch Bad und Küche ersetzt. Da Mieterwechsel nicht absehbar sind, hat der Bürgerrat an der Bürgergemeindeversammlung für die beiden letzten noch nicht sanierten Wohnungen einen Kredit von 100'000 Franken beantragt, damit bei der Auflösung eines Mietverhältnisses die notwendige Renovation ausgeführt werden könne. Diesem Antrag wurde einstimmig entsprochen.

Ebenso einstimmig wurde der Betrag von 165'000 Franken für die Balkonsanierungen an der Brunnmattstrasse 24 genehmigt. Die Balkonabschlüsse müssen abgedichtet werden, weil bei einigen Wohnungen Schäden erkennbar sind, die auf Feuchtigkeit zurückzuführen sind. Damit die Arbeiten ausgeführt werden können, muss ein Gerüst aufgestellt werden. Die Stimmberechtigten konnten zur Kenntnis nehmen, dass es kaum Leerwohnungsbestand in den Wohnungen der Bürgergemeinde gibt.

Das Budget der Bürgergemeinde weist für 2019 einen Ertragsüberschuss von 100'400 Franken aus. Ein Überschuss in der Höhe von 84'000 Franken wird in der Rechnung der Alterssiedlung Gartenstrasse erwartet. Der Aufwandüberschuss von 93'200 Franken in der Altersiedlung Brunnmatt wird durch einen Betriebsbeitrag aus der Bürgerrechnung ausgeglichen. Auch die Forstrechnung zeigt einen Aufwandüberschuss von 16'860 Franken. Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 265'000 Franken. Das Budget wurde ebenfalls einstimmig genehmigt.
Die 75 anwesenden Stimmberechtigten mussten zudem zur Kenntnis nehmen, dass im Dittiberg einer der mächtigsten Bäume, eine Rottanne mit einem Durchmesser von 130 Zentimetern, gefällt werden musste.

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