Flumenthal/Deitingen
Bundesgericht lehnt Gesuch ab — Der Bau des Asylzentrums könnte starten

Das Bundesgericht gewährt den Beschwerden gegen das Bundesasylzentrum in Flumental vonseiten der Gemeinde Deitingen keine aufschiebende Wirkung.

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Schachen Deitingen/Flumenthal Areal fuer Asylunterkunft

Schachen Deitingen/Flumenthal Areal fuer Asylunterkunft

Hansjoerg Sahli

Den Beschwerden gegen das Bundesasylzentrum in Flumenthal wird keine aufschiebende Wirkung gewährt. Dies hat das Bundesgericht verfügt und das Gesuch der Einwohnergemeinde Deitingen und mehrerer Privatpersonen abgelehnt.

Bei einer allfälligen Gutheissung der Beschwerde gegen das Zentrum könnten bereits ausgeführte Bauarbeiten wieder rückgängig gemacht werden. Den Bauherren müsse dieses Risiko bei einem sofortigen Baubeginn bewusst sein, so das Bundesgericht. Bei dieser Ausgangslage sei es nicht gerechtfertigt, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilten. In der Sache selbst hat das Gericht noch nicht entschieden.

Das Solothurner Verwaltungsgericht hatte im Dezember die Beschwerde der Einwohnergemeinde Deitingen sowie von zwölf Privatpersonen gegen die von der Standortgemeinde Flumenthal erteilte Baubewilligung abgewiesen. Der nächstgelegene Einsprecher wohne eindeutig zu weit weg, um von allfälligen Immissionen betroffen zu sein. (sda)

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