Die Bürger von Schnottwil versammelten sich im Forsthaus zur Rechnungsgemeindeversammlung. Die 38 stimmberechtigen Bürgerinnen und Bürger genehmigten eine Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von 27'733 Franken. Die Einnahmen aus Pacht-, Miet- und Baurechtszinsen sowie normalen Zinserträge mit dem Finanzvermögen betrugen 107 638 Franken. Der Forst erzielte Erträge von 20'416 Franken.

Bei den Investitionen fiel die Teerung des mittleren Teils Schulhausparkplatzes mit 72'658 Franken ins Gewicht. Das Eigenkapital der Bürgergemeinde beträgt 1,746 Mio. Franken.

Unbestritten waren bei den Bürgerinnen und Bürgern die neuen Baurechtsverträge Sintmatt. Für die Verträge mussten nach 25 Jahren Vertragsdauer die Quadratmeterlandpreise und damit die Baurechtszinse neu festgelegt werden. 1991 betrug der Landpreis noch 110 Franken. Heute gelten 300 Franken pro Quadratmeter.

Abgezogen werden die von den Baurechtsnehmern finanzierte Erschliessung von 50 Franken pro Quadratmeter. Zudem wurden bei Vertragsabschluss günstige Bedingungen (höchstens die Hälfte des aktuellen Baulandpreises) gewährt, welche auch in den neuen Verträgen Anwendung finden sollten. Der neue Quadratmeterlandpreis wird auf 125 Franken angesetzt und gilt erneut 25 Jahre.

Gerne zu Kenntnis genommen wurde zudem, dass die Belagsarbeiten auf dem Parkplatz Schulhaus mit Kosten von 72'658 Franken knapp unter dem Budgetkredit von 73'000 Franken lagen.