20-Jahr-Jubiläum

Bucheggberger Ferienpass ist aus dem Sommer nicht mehr wegzudenken

Auch die Aufmachung des Ferienpass-Programmheftes hat sich mit den Jahren verändert.

Auch die Aufmachung des Ferienpass-Programmheftes hat sich mit den Jahren verändert.

2001 wurden im Bucheggberg die ersten Kurse angeboten: 20 ist eine schöne Zahl, die zum Jubilieren und zur Rückschau animiert. Dabei ist die Organisation stetig gewachsen.

Im Jahr 2001 wurde der erste Ferienpass im Bucheggberg durchgeführt. 28 verschiedene Kurse wurden angeboten, rund 100 Kinder nahmen teil. Sieben Jahre später waren es 81 Kurse und letztes Jahr boten 95 Kursleiterinnen und -leiter, 116 Kurse an, die von 332 Kindern besucht wurden. Auch dieses Jahr waren einige der Kurse innert Minuten ausgebucht. «Immer wieder erstaunlich ist, dass Kurse wie Backen und Basteln seit Anfang an sehr gefragt waren und auch heute noch Anklang finden.» Rahel Moser (Mühledorf) ist seit 2011 im Vereinsvorstand und engagiert sich vor allem bei der Programmgestaltung. Einige Kurse mussten wegen des Coronavirus abgesagt werden. So etwa «Slackline», «Bouldern», oder der Besuch bei der Kantonspolizei.

So finden im Jubiläumsjahr 86 Kurse statt und fast 300 Kinder machen mit. Ein spezieller Kurs ist am 6. August. Als Jubiläumsanlass will der Vorstand einen Filmabend mit «mein Name ist Eugen» in der Scheune auf dem Isch-Hof in Aetingen durchführen. «Uns war schnell klar, dass in erster Linie die Ferienpass-Kinder vom Jubiläum profitieren sollen.» Die Teilnahme am Filmabend ist für die Kinder gratis. Eingeladen sind aber nicht nur die Kinder, sondern auch deren Geschwister und Eltern. 29 Familien sind es geworden und eine Gästeschar von rund 100 Leuten.

Anmeldestart ist um Mitternacht

Die Ferienpasskurse können immer ab Anfang Mai gebucht werden. Dabei profitieren Vereinsmitglieder davon, dass am Sonntag bereits tagsüber buchen dürfen. Ab Mitternacht ist das System dann offen für alle. «Dies war ein bewusster Entscheid, damit auch Berufstätige buchen können. Die Möglichkeit das nachts zu machen, wird rege genutzt», erklärt Christine Rüttimann. Immer wieder fragt der Verein bei Eltern und Kindern nach, ob sie zufrieden sind mit dem Angebotenen. «Dabei bekommen wir eigentlich nur positive Rückmeldung.» Viele Eltern würden den Ferienpass schätzen und viele Kinder besuchen die Kurse jahrelang. Das bestätigt auch Vorstandsmitglied Nicole Leuenberger (Lüsslingen): «Meine Kinder studieren das Programm immer sorgfältig, auf der Suche sowohl nach ihrem Lieblingskurs aus dem Vorjahr als auch nach neuen Kursen.»

Bewährte Kurse bilden den Rahmen des Programms, darunter viele die sich seit Jahren grosser Beliebtheit erfreuen, ergänzt Rüttimann. Doch freue sich das Team auch immer sehr darüber, den Kindern jährlich zwischen 15 bis 20 neue Kurse anbieten zu können. Laut Rüttimann mussten in den letzten Jahren von den jeweils weit über 100 Kurse durchschnittlich nur deren 15 abgesagt werden. Beliebt sind auch die sogenannten Tandemkurse, die seit einigen Jahren fester Teil des Programms sind. Diese richten sich an zwei Generationen. Die Kinder dürfen die Kurse wahlweise mit den Eltern, Grosseltern oder auch Gotte und Götti besuchen.

Die meisten Kursleiter sind sehr treu

Der Ferienpass Bucheggberg steht Kindern vom Kindergarten bis zur 9. Klasse offen. Tendenziell sei er bei den Drei- und Viertklässlern am beliebtesten. Je älter die Kinder, desto weniger kommen sie. Diese würden es manchmal auch geniessen, einfach ein wenig zu Hause zu chillen. «Ausser es sind ganz spezielle Angebote wie etwa der Nothelferkurs, Babysitting oder ausgefallene Sportarten.»

Viele Kursleiter sind seit Jahren mit dabei. Drei Frauen machen seit dem ersten Jahr mit: Regula Thomet aus Balm bei Messen, die den Kindern das Klöppeln näher bringt; Gabi Lützelschwab aus Biezwil die sich aufs Basteln spezialisiert hat und Annette Ramser deren Angebote vom Brot backen bis zum Volkstanz gehen. Auch Radio 32 ist seit der ersten Durchführung treuer Partner.

www.ferienpass-bucheggberg.ch

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