Schülertransport

Bucheggberger Eltern sind erzürnt und tun das online zahlreich kund

Im Bucheggberg werden die Kinder seit vielen Jahren mit dem öffentlichen Verkehr transportiert. Hier ein Archivbild von der Haltestelle beim Schulhaus Lüterkofen.

Im Bucheggberg werden die Kinder seit vielen Jahren mit dem öffentlichen Verkehr transportiert. Hier ein Archivbild von der Haltestelle beim Schulhaus Lüterkofen.

Eine Online-Petition hat innerhalb von 24 Stunden 500 Unterschriften erhalten. Es geht um den Transport der Primarschulkinder mit dem öffentlichen Verkehr, der immer wieder Fragen aufwirft.

Seit vielen Jahren kämpft Lorenz Probst aus Schnottwil dafür, dass die Schulkinder im Bucheggberg mit Schulbussen transportiert werden sollen und nicht wie heute mit dem öffentlichen Verkehr (öV). Nachdem der Schulverband Bucheggberg letzte Woche bekannt gab, dass für einen Teil der Schulkinder weiterhin Fernunterricht stattfinden wird, weil die Abstands- und Hygienemassnahmen im Bus nicht eingehalten werden können, hat Probst eine Online-Petition lanciert. Er fordert die Einführung von «echten» Schulbussen. Innerhalb von 24 Stunden haben laut einer Medienmitteilung, die er dieser Zeitung zukommen liess, 500 Personen unterschrieben. Der zentrale Unterschied zwischen dem Transport der Schüler im öffentlichen Verkehr und in einem Schulbus sind die Sicherheitsvorschriften. Im Schulbus sind Kindersitz und Sicherheitsgurt vorgeschrieben.

Die Petition «Schluss mit öV für Primarschüler/innen im Bucheggberg» richtet sich direkt an die zuständigen Regierungsräte, nun endlich Lösungen zu suchen. Die Unzufriedenheit sei seit Jahren gross, so Probst. Bisher seien Lösungen immer wegen der Kosten gescheitert. Das Argument der Kosten sei aber im Vergleich mit dem Sicherheitsaspekt für die Kinder eine heikle Gratwanderung.

Die kantonalen Vorschriften besagen laut Probst, dass Kinder «falls nötig und wenn zumutbar» mit dem öV zwischen Wohnort und Schule pendeln sollen. «Ist es wirklich zumutbar, dass bereits 4-jährige Kinder ohne Sitzplatz und Sicherheitsgurten auf Strecken transportiert werden, auf denen 80 hm/h gefahren werden darf», fragt Probst. Es brauche jetzt eine Lösung für den Bucheggberg, damit im Transportdossier endlich eine deutliche Verbesserung eintrete.

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