Lüterswil

Bucheggberger Bank ist auf Erfolgskurs

Erfolgreiche Crew der Bucheggberger Hausbank mit Thomas Vogt (2. v. l.) und Verwaltungsratspräsident Theodor F. Kocher (rechts), hier beim ersten Wirtschaftsforum mit Sascha Ruefer (links), Regierungsrätin Esther Gassler und Redner Klaus W. Wellershoff.

Erfolgreiche Crew der Bucheggberger Hausbank mit Thomas Vogt (2. v. l.) und Verwaltungsratspräsident Theodor F. Kocher (rechts), hier beim ersten Wirtschaftsforum mit Sascha Ruefer (links), Regierungsrätin Esther Gassler und Redner Klaus W. Wellershoff.

Die Spar- und Leihkasse steigert Bilanzsumme um fast 6 Prozent auf 524,5 Mio. Franken.

Die Spar- und Leihkasse Bucheggberg AG schreibt in einer Mitteilung von «einem erfreulichen Geschäftsjahr 2015». Die Bilanzsumme betrug Ende Jahr 524,5 Mio. Franken. Sie erhöhte sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert um 29,4 Mio. Franken. Das ist ein Plus von 5,9 Prozent. Geschäftsleiter Thomas Vogt spricht von einem guten Ergebnis.

Sowohl die Kundenausleihungen (+6,2 Prozent) als auch die Kundengelder (+5,0 Prozent) nahmen deutlich zu. Der Kundendeckungsgrad beträgt 87 Prozent. Der Jahresgewinn beläuft sich auf 933 149 Franken (+4,4 Prozent). Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine Erhöhung der Dividende um 4 auf 70 Franken.

Das Wachstum generell, insbesondere in den angrenzenden Gebieten des Kantons Bern, habe sich erneut sehr erfreulich präsentiert. Die Hypothekarforderungen konnten um 27,5 Mio. Franken (+6,8 Prozent) auf 432,0 Mio. Franken gesteigert werden. Die Forderungen gegenüber Kunden nahmen um 0,9 Mio. auf 23,9 Mio. Franken ab (–3,5 Prozent).

Damit stiegen die gesamten Kundenausleihungen um 26,6 Mio. Franken auf 455,8 Mio. Franken an (+6,2 Prozent). Dieses Wachstum sei unter Wahrung einer vorsichtigen Kreditpolitik erreicht worden.

Die gesamten Kundengelder erhöhten sich um 18,9 Mio. auf 394,8 Mio. Franken (+5,0 Prozent). Die Refinanzierungsquote (Kundengelder in Prozent der Kundenausleihungen) sei mit 87 Prozent (Vorjahr 88 Prozent) komfortabel.

Starke Eigenkapitalbasis

Die ausgewiesenen Eigenmittel stiegen unter Berücksichtigung der beantragten Gewinnverwendung auf 46,1 Mio. Franken (Vorjahr 34,8 Mio. Franken). Die Veränderung ist beeinflusst durch die Umbuchung von 10 Mio. Franken von den stillen Reserven in die offenen Reserven. Sie überstiegen damit die gesetzlich geforderten Eigenmittel von 17,9 Mio. Franken deutlich.

Die Eigenkapitalquote betrug hohe 20,6%. Die per 1. Januar 2015 eingeführte Leverage Ratio (ungewichtete Eigenmittelquote) erreicht per Ende 2015 einen sehr guten Wert von 8,8% und übersteigt damit die derzeit geltende Mindestanforderung von 3% deutlich. «Mit diesem Wert können wir uns im Vergleich mit der Konkurrenz zeigen», freut sich Thomas Vogt.

Zinsgeschäft lief brutto besser

Das historisch tiefe Zinsniveau und der lebhafte Wettbewerb sorgten für einen leichten Rückgang der Zinsmarge. Dank der Volumensteigerung lag der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft mit 7,1 Mio. Franken trotzdem über dem Vorjahr (+1,5 Prozent). Die Abnahme von ausfallrisikobedingten Wertberichtigungen betrug 237 848 Franken (Vorjahr 428 000), was laut Mitteilung die nachhaltige Kreditpolitik der Bank widerspiegeln würde.

Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte gegenüber dem Vorjahr beinahe gehalten werden und belief sich auf 7,4 Mio. Franken (–1,1 Prozent). Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft lag mit einer Zunahme von 132 545 Franken auf 722 586 Franken deutlich über dem Vorjahreswert (+22,5 Prozent).

Der Geschäftsaufwand (Personal- und Sachaufwand) verringerte sich um 80 061 Franken (–1,8 Prozent).

Wechsel im Verwaltungsrat

Nach langjähriger und erfolgreicher Tätigkeit im Verwaltungsrat der Bank hat Ursula Zimmermann, Küttigkofen, auf die kommende Generalversammlung vom 19. März 2016 demissioniert. Als Ersatz für die scheidende Verwaltungsrätin sowie zur Erweiterung des Gremiums schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung Christine Davatz, Messen, und Konrad Althaus, Etzelkofen zur Neuwahl in den Verwaltungsrat vor.

Ein Resultat ihres Erfolges ist die steigende Anzahl Mitglieder. Die kommende Generalversammlung am 19. März kann nicht mehr wie gewohnt in Lüterswil abgehalten werden. «Wir weichen in die Mehrzweckhalle nach Lüterkofen aus», berichtet Geschäftsleiter Thomas Vogt.

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