Die Sozialregion Biberist/Bucheggberg/ Lohn-Ammannsegg scheint langsam auf dem Weg der Besserung zu sein. Der Buchegger Gemeinderat beschäftigte sich mit dem neuen Vertrag zwischen den Einwohnergemeinden und stimmte ihm zu. Dem Dokument war ein Streit zwischen Biberist und den Bucheggberger Gemeinden vorausgegangen (wir berichteten).

Gegenstand waren die Restkosten, die bis anhin nach Einwohnerzahlen aufgeteilt worden waren, womit weder die Bucheggberger Gemeinden noch Lohn-Ammannsegg zufrieden waren. Neu sollen die Kosten hälftig nach Einwohnerzahlen und nach Dossiers aufgeteilt werden. Mit diesen Bestimmungen zeigte sich die Mehrheit des Gemeinderats zufrieden und stellt an der nächsten Gemeindeversammlung den Antrag, dem Vertrag zuzustimmen.

Bauland wird ausgeschrieben

Aufgrund einer Kaufanfrage soll in Kyburg-Buchegg Bauland ausgeschrieben werden. Gegenstand ist das Grundstück GB Nr. 159, das bisher nicht vollständig verkauft werden konnte. Wie Gemeinderätin Sabine Anderegg resümierte, wurde ein Teil des 1663 Quadratmeter grossen Landstücks bereits verkauft. Nun haben sich Kaufinteressenten für den anderen Teil gemeldet. Der Gemeinderat entschied einstimmig, dass das Land verkauft werden soll. Um auch anderen Interessenten eine Chance zu bieten, wird es aber nicht direkt an die aktuellen Interessenten verkauft, sondern öffentlich ausgeschrieben.

Auf einem anderen Grundstück laufen derweil Pläne zur Umgestaltung. Der Gemeinderat gab nun grünes Licht, dass der Besitzer des Grundstücks in Bibern einen Gestaltungsplan ausarbeiten darf, in dem festgehalten wird, wie Wohn- und Gewerbebereich auf seinem Land angelegt werden sollen. Der Inhaber eines Kleinunternehmens habe alle entsprechenden Bedingungen erfüllt, so Verena Meyer, deshalb sei man nun gewillt, einen Gestaltungsplan zu prüfen.

Pflichtenhefte in Überarbeitung

Des Weiteren beschäftigte sich der Rat mit den neuen einheitlichen Pflichtenheften und Entschädigungen der Brunnenmeister und der Zählerableser. Wie Gemeinderat Alex Mann erklärte, baut das Pflichtenheft der Brunnenmeister auf sogenannten Selbstkontrollkonzepten auf, die für jede Wasserversorgung einzeln ausgearbeitet werden, weshalb das Pflichtenheft eher kurz gehalten ist.

Der Gemeinderat ging das Heft durch und lässt seine Anmerkungen der Werkkommission zur weiteren Überarbeitung übermitteln. Dasselbe geschah mit dem Pflichtenheft der Zählerableser, deren wichtigste Aufgabe es sei, Unstimmigkeiten zu melden. Diesbezüglich betonten einige Räte die Wichtigkeit einer funktionierenden Kommunikation zwischen Brunnenmeister, Zählerableser und der Verwaltung.

Die Entschädigungen für die Brunnenmeister sollen in Zukunft in Form von Pauschalen erfolgen. «Sollten Arbeiten anfallen, die nicht in den Pauschalen inbegriffen sind, werden diese im Stundenansatz abgerechnet», erklärte Mann. Weiter teilte er mit, dass die Brunnenmeister sich mit der Höhe der vorgeschlagenen Pauschalen einverstanden gezeigt haben. Diese fallen aufgrund der verschieden grossen Versorgungsnetze in den einzelnen Dörfern sehr unterschiedlich aus.

Auch die Zählerableser wurden bis anhin in einigen Dörfern pauschal entschädigt. Der Gemeinderat stimmte hier aber dem Vorschlag der Werkkommission zu, den Ablesern künftig einen Fixbetrag von 5 Franken pro abgelesenem Zähler zukommen zu lassen.

Traktandiert war weiter die Leistungsvereinbarung mit der Spitex Bucheggberg, welche der Rat einstimmig genehmigte. Mit Sabine Anderegg, Kurt Rufer und Verena Meyer fand sich ein Redaktionsteam für die ersten Ausgaben eines Gemeindeflyers. Damit soll die Bevölkerung zweimal pro Jahr über aktuelle Geschehnisse in der Gemeinde informiert werden.