Oberdorf
Böög zeigt sich standhaft – Etikette fürs Fasnachtsbier 2018 liegt vor

Die Oberdörfer Narren haben die an Hilari erhaltene Aufgabe gelöst. Vor dem Böögverbrönne wurde die Etikette für das Fasnachtsbier 2018 präsentiert.

Urs Byland
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Der Böög, in diesem Jahr eine weibliche Gestalt, brennt. uby

Der Böög, in diesem Jahr eine weibliche Gestalt, brennt. uby

Die Fasnacht in Oberdorf ist fest in Händen der Wüudbach Blosofoniker. Und dort bestimmt die Familie Roos das Geschehen – nun in zweiter Generation. Vater und Mutter Mario und Pia sind Ehrenmitglieder der Blosofoniker. Die Söhne Philipp als Ober und Christoph als Tambourmajor spielen heute die wichtigen Rollen im Narrenleben des Dorfes.

Anlässlich der Schlüsselübergabe an Hilari fassten die Narren die Aufgabe, eine Flaschenetikette für das Fasnachtsbier 2018 zu gestalten. Das Bier braut – wen wunderts – Mario Roos. Er betreibt seit 2011 die Mikrobrauerei Oberdörfer Chäuerbräu. Neben den fünf bisherigen Biersorten (Lager, Dunku, Weize, Pfäffer und Huusbier) soll neu ein Fasnachtsbier gebraut werden.

Gut 100 Oberdörfer besuchten das Böögverbrönne. Mit der Schlüsselrückgabe wurde Gemeindepräsident Patrick Schlatter auch die Fasnachtsbier-Etikette überreicht. Anschliessend wurde der weibliche Böög verbrannt. Dieser wird jeweils von der Wüudbach-Garde gebaut. Das sind ehemalige Aktivmitglieder der Gugge. Mit dabei ist dort, wie könnte es anders sein, auch Mario Roos. Der Böög zeigte sich standhaft. Es dauerte, bis er richtig warm hatte. Dann kam rasch das Aus.

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