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Bonsai-Slowup durch den Bucheggberg zum Abschied der Initianten

Aus dem zehnten Slowup durch den Bucheggberg wurde nichts. Kein grosses Jubiläum, aber trotzdem einen Abschied für die Initianten des Anlasses. Halt einfach in Form eines Bonsai-Slowups.

Hans Peter Schläfli
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Unterwegs im Bucheggberg: Die Organisatoren des Slowup Bucheggberg fahren nach Balm bei Messen.

Unterwegs im Bucheggberg: Die Organisatoren des Slowup Bucheggberg fahren nach Balm bei Messen.

Hans Peter Schläfli

Eigentlich hätte an diesem Wochenende zum zehnten Mal der Slowup durch den Bucheggberg stattfinden sollen. Statt eines grossen Jubiläums mit 25000 Teilnehmern wurden Monika und Benno Krämer, Initianten des Grossanlasses, mit einem Bonsai-Slowup verabschiedet, an welchem 25 Personen des «innersten Kreises» teilnahmen.

Aus dem grossen Jubiläum zum Abschied wurde es also nichts, aber ein rauschendes Fest im Spicher Messen – traditionsgemäss das Epizentrum des Solothurner Slowups – war eine kleine, aber willkommen Entschädigung. «Wie man so schön sagt, gehe ich mit einem lachenden und weinenden Auge in den Ruhestand», erklärte Benno Krämer, der zusammen mit seiner Frau Monika den Slowup durch den Bucheggberg seit 2011 organisiert hatte. «Schade, dass wir unsere Nachfolger, Boris Graber und Yannick Knuchel, nicht richtig einführen können. Aber das bedeutet, dass Monika und ich bei der Organisation des Jubiläums-Slowups noch im Hintergrund als Berater zur Verfügung stehen werden.»

Und so hatte Slowup-Präsident Beat Stähli vor der Laudatio Frühlingsrollen als Vorspeise servieren lassen – Benno Krämers Lieblingsessen. «Vier Seiten umfasste der erste Projektplan, auf dem über 120 Aufgaben gelistet waren», erinnerte sich Stähli. Im Jahr 2009 habe er etwas über den Slowup Emmental-Oberaargau gelesen und daran teilgenommen, erzählte darauf Krämer, wie er auf die Idee gekommen war. «Er kam total begeistert zurück und sagte, so einen Slowup müsste es auch hier geben», übernahm Monika Krämer den Steilpass. Im Herbst 2009 wurde der Verein gegründet und fast zwei Jahre dauerte es, um sämtliche Bewilligungen einzuholen. Die riesige Arbeit wurde mit zum Teil über 30000 Teilnehmern belohnt. (hps)