Bellach
Blasmusik und Jodel: Für einmal sind sie vereint

Die Blaskapelle Konkordia Solothurn lud am Samstag in Bellach zum Frühlingskonzert.

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Am Samstag hielt die Blaskapelle Konkordia Solothurn ein Frühlingskonzert.

Am Samstag hielt die Blaskapelle Konkordia Solothurn ein Frühlingskonzert.

zvg

Am vergangenen Samstagabend fand im Turbensaal Bellach unter dem Motto «Böhmisch jutzt’s am schönste!» das Frühlingskonzert der Blaskapelle Konkordia Solothurn unter Mitwirkung des Jodlerklubs Waldrösli Recherswil statt. Das zahlreiche Publikum war gespannt auf das Zusammengehen von Blaskapellen-Musik und Jodlergesang.

Den Abend eröffnete die Blaskapelle Konkordia Solothurn traditionell mit dem Egerländer Musikantenmarsch vom bestbekannten Ernst Mosch. Es folgten die Polka «Böhmische Liebe» von M. Rauch, der Walzer «Blumen der Heimat» von Peter Schad und die Polka «Der Buntspecht» von J. Hotovy, ein Solo für Klarinetten und Querflöten. Das Holzregister meisterte diese virtuosen Passagen exzellent.

Dazwischen trat der Jodlerklub mit den beiden Liedern «Jung sy!» von A. Stähli und «E Hand voll Heimatärde» von H. Furrer auf. Ein besonderer Leckerbissen folgte mit dem Duett «Uf der Höchi» von P. Meier, gesungen von Erika Herren und Beatrice Iseli mit Schwyzerörgeli-Begleitung von Iris Antenen.

Die klaren Stimmen der beiden Jodlerinnen mit der feinfühligen Örgeli-Begleitung waren ein echter Genuss. Zum Abschluss des ersten Programmteils folgte ein weiterer Höhepunkt mit den beiden Liedern «E gschänkte Tag» von A. Stähli und «Bärgandacht» von R. Stadelmann. Wunderschön interpretiert vom Jodlerklub Waldrösli mit sehr subtiler Begleitung der ganzen Blaskapelle.

Den zweiten Teil des Abends eröffnete die Blaskapelle Konkordia mit der Polka «Junges Musikantenherz» von P. Schad. Mit der Komposition «Hörst du das Rauschen der Wälder» von K. Hasler folgte eine weitere Variante des Zusammengehens. Sangen doch Erika Herren und Uwe Schöll den Refrain des Liedes mit der Begleitung der Blaskapelle. Mit «Was z Müeti seit», interpretiert von Erika Herren, Beatrice Iseli und Iris Antenen, wurde zu zwei weiteren Darbietungen des Jodlerklubs Waldrösli übergeleitet.

Es folgten die beiden Polkas «Freudentränen» von G. Henn und «Böhmisch klingt’s am schönsten» von K. Pascher. Dazwischen konnte sich das Publikum an zwei weiteren Titeln «Kannst Du Knödel kochen?» von K. Vacek und «Dort tief im Böhmerwald» von F. Bummerl, gemeinsam von Blaskapelle und Jodlerklub interpretiert, erfreuen.

Das Experiment des Zusammenauftritts von Blaskapelle und Jodlerklub wurde vom Publikum mit viel Freude aufgenommen und mit lang anhaltendem Applaus bedankt. Es gab deshalb auch noch einige Zugaben: «Es Lied, e Jutz» vom Jodlerklub, «Steimanndli Juiz» gemeinsam interpretiert.

Die beiden Polkas «Böhmische Grüsse» und «Böhmischer Traum» sorgten endgültig für noch viel mehr Applaus. Der Abschluss machte traditionell das «Solothurnerlied» gespielt von der Blaskapelle und gesungen vom Jodlerklub und dem Publikum. (mgt)

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