Ende Januar wurde das Parkraum-Konzept für die Gemeinde Biberist an einer Info-Veranstaltung vorgestellt. Bis Ende Februar hatten die Biberister Zeit, um ihre Anliegen einzubringen. Über 70 Eingaben sind eingegangen, wie Bauverwalter Ueli Sterchi bestätigt. «Wir haben, was immer möglich war, in das Konzept einfliessen lassen», so Sterchi.

Rund die Hälfte aller Eingaben konnte in der Überarbeitung berücksichtigt werden. Der Rest nicht: Es gebe Normen, die eingehalten werden müssen. Die Sichtweite ist ein solches Kriterium oder die Strassenbreite, Hydranten müssen für die Feuerwehr zugänglich sein. Auch zu Ein- und Ausfahrten von Liegenschaften braucht es einen gewissen Abstand. «In solchen Fällen begründen wir, warum es nicht wie gewünscht geht.» So oder so werde man mit allen, die sich an der Mitwirkung beteiligten, den Kontakt suchen.

Schon an der Informationsveranstaltung betonten die Behördenvertreter immer wieder, dass es nicht darum gehe, die Einwohner mit dem Parkraumkonzept zu plagen. «Darum haben wir ja die Mitwirkung gestartet.» Es sei auch nicht so, dass das Konzept in Stein gemeisselt sei, wenn es umgesetzt ist. «Wir werden in den ersten Wochen und Monaten beobachten, wie es funktioniert. Änderungen sind immer noch möglich.»

Insgesamt habe sich die Anzahl der Parkplätze nach der Mitwirkung nochmals leicht verringert. Sterchi erhofft sich auch, dass vermehrt wieder Privatparkplätze genützt würden. Viele hätten sich bis heute die Gebühren für einen Parkplatz gespart und das Auto auf der Strasse abgestellt. «Jetzt muss dann auch für den Laternenparkplatz bezahlt werden.» Man habe ausserdem keine Garantie, dass ein Platz frei sei.

Sterchi hofft, dass die Auflage nach den Frühlingsferien erfolgt. Dann könnte die Umsetzung vor oder nach den Sommerferien erfolgen.