Biberist
Grüne schlagen Pflöcke mit Forderungen ein

Im Zuge der anstehenden Gemeinderatswahlen schlägt die Partei der Grünen Biberist symbolisch Pflöcke ein mit einer Auswahl an Forderungen. Mehr Platz und Sicherheit für den Langsamverkehr, Grünräume ökologisch aufwerten, mehr Erlebnisraum für Gross und Klein und Bäume statt Asphalt sind Beispiele der Slogans.

Joel Dähler
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Gemeinderatskandidatin Seme Kaba schlägt einen Pflock ein, bei dem sie ökologische Vielfalt fordert.
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Ein Grundanliegen der Grünen Biberist: Platz und Sicherheit für den Langsamverkehr am Kreisel St. Urs und generell in der Gemeinde.
Kandidatin Andrea Weiss fordert mehr kinderfreundlichen Lebensraum.
Eric Send fordert einen Erlebnisraum für Gross und Klein auf dem Gustav-Eisenmann-Platz.
Die Klimaerwärmung fände auch in Biberist statt, weshalb mehr Bäume und weniger Asphalt gefordert werden müsse, so Martin Schweizer.
Der Dorfhof sei ein schlechtes Beispiel für Artenvielfalt, so die Grünen Biberist.
Nicht alle Bürger scheinen die Ansichten der Partei zu teilen. Hier wurde einer der Pflöcke samt Blumentopf demoliert.

Gemeinderatskandidatin Seme Kaba schlägt einen Pflock ein, bei dem sie ökologische Vielfalt fordert.

Zvg

Als eine «kleine, witzige Plakatkampagne» bezeichnet die Partei der Grünen Biberist ihre Wahlkampfaktion. Für die bevorstehenden Gemeinderatswahlen wurden symbolisch Pflöcke eingeschlagen mit verschiedenen Problemen der Gemeinde und Lösungsvorschlägen dazu. Die Grünen Biberist zeigen so, dass sie sich nicht nur digital, sondern auch analog einbringen wollen. Ihr Ziel für den Gemeinderat: «Vielfältig in den Themen, respektvoll im Umgang und kraftvoll in der Argumentation.»

Coronabedingt sind weniger Begegnungen mit der Biberister Bevölkerung möglich. Vieles werde in den virtuellen Raum verschoben, so die Kandidierenden. Umso motivierter war man in der Gemeinde unterwegs, ausgerüstet mit Blumen, Pflöcken und Hoffnung auf den Gemeinderat.