Gemeinderat

Bei Wahlen dürfen Recherswiler Kandidaten drei Plakate aufhängen

In Recherswil dürfen auf der Haupt, der Gerlafingen- und der Willadingenstrasse Plakate aufgehängt werden. (Archiv)

In Recherswil dürfen auf der Haupt, der Gerlafingen- und der Willadingenstrasse Plakate aufgehängt werden. (Archiv)

Der Gemeinderat legte drei Strassen fest, an denen wild plakatiert werden darf. Ausserdem befasste er sich mit Investitionsplanung und einem neuen Leisungsvertrag mit dem Verein Inva Mobil.

Der Gemeinderat hat sich an seiner letzten Sitzung mit der Investitionsplanung befasst. Bis Ende Juni mussten alle Kommissionen ihre Investitionsbegehren bis ins Jahr 2020 eingeben. Die Finanzverwalterin und die Finanzkommission (Fiko) haben die Begehren der Kommissionen nun zusammengestellt. Ausserdem hat die Fiko Vorgaben erstellt, wie viele Investitionen sich Recherswil leisten kann, ohne den Steuerfuss erhöhen zu müssen. Es zeigte sich, dass nicht alle Begehren erfüllt werden können.

Zudem muss sich die Gemeinde neu verschulden und einen Teil ihres Eigenkapitals anbrauchen. Ab 2020 müssen dann – so die Fiko – die Investitionen wieder gedrosselt werden. Der Gemeinderat hat die Vorgaben so zur Kenntnis genommen und wird in der nächsten Sitzung eine Priorisierung der Begehren vornehmen.

Der Gemeinderat hat Regeln zur Plakatierung vor Wahlen aufgestellt. Dies unter anderem wegen einer neuen Verordnung des Regierungsrates. In Recherswil ist es somit allen Kandidierenden bei Kantons-, National- und Ständeratswahlen gestattet, ein Plakat sogenannt «wild» auszuhängen. Kandidierende aus Recherswil dürfen drei Plakate aushängen. Auch bei Abstimmungen sind drei Plakate gestattet. Die Plakate dürfen allerdings nur entlang der Haupt-, der Gerlafingen- und der Willadingenstrasse aufgehängt werden.

Im Weiteren hat der Gemeinderat einen neuen Leistungsvertrag mit dem Verein Inva Mobil unterzeichnet. Neu wird der Verein den effektiven Aufwand verrechnen, statt wie bisher eine Pauschale in Rechnung zu stellen. Einwohnerinnen und Einwohner können damit von vergünstigten Tarifen profitieren, wenn sie den Behindertfahrdienst in Anspruch nehmen.

Der Ausbau des W-Lan-Netzes im Schulhaus wird nun doch durch die Firma mbb moser (Recherswil) ausgeführt. Die Firma reichte das günstigste Angebot ein. (rm)

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