Mit den Massnahmen der 1. Etappe will die Bauherrschaft in kurzer Zeit eine möglichst grosse Wirkung erzielen. In der 1. Etappe sind darum die Massnahmen zur Sanierung der landwirtschaftlichen Entwässerungsanlagen im Hauptteil des Bezugsgebietes zusammengefasst. Ausgenommen ist nur das Gebiet des Bellacher Weihers, in dem noch vermehrt Koordination nötig ist. Zu 1. Etappe gehört auch eine Massnahme, die gestützt auf eine Ausnahmebewilligung notfallmässig bereits ausgeführt wurde. Es geht dabei um die Sanierung des Einbruchs einer Drainage-Hauptleitung an der Jurasüdfusslinie der SBB im Frühjahr 2008.

Das Bauprojekt der 1. Etappe umfasst bei veranschlagten Gesamtkosten von 520 000 Franken beitragsberechtigte Kosten von zirka 510 000 Franken. Es sollen insgesamt 54 defekte Leitungsstellen saniert werden. 1400 Meter werden ersetzt, andere werden abgedichtet und von Wurzeleinwüchsen befreit, zudem werden weiter 2500 Meter
Kiesschlitzdrainage als Ersatz für bestehende Leitungen eingelegt. Weiter werden 38 Schächte instandgestellt oder ersetzt.

66 Prozent wird subventioniert

Das Amt für Landwirtschaft beurteilt die vorgesehenen Massnahmen als zweckmässig und angemessen, sowie zur Sicherung der früher mit Strukturverbesserungsmitteln unterstützten Werke und der Fruchtfolgeflächen als dringend notwendig. Damit werden auch Subventionen für die Arbeiten gesprochen. Es wird sogar ein leicht erhöhter Satz angewandt, weil sich ein Teil des Perimeters in einem Vernetzungsgebiet befindet. Das heisst konkret, dass Bund und Kanton je 33 Prozent oder 168 300 Franken an Subventionen ausbezahlen werden. Der Regierungsrat hat das Projekt und die Kostenberechnung genehmigt. (rm/rrb)