«Das wäre nicht unbedingt nötig gewesen.» Guido Sterki, Verwaltungsratspräsident der Sportanlagen Balmberg AG, hofft, dass die Skilifte am nächsten Wochenende – wenn der grosse Schnee kommt – wieder laufen. In der Nacht vom letzten Freitag auf den Samstag fegten Sturmwinde mit Böenspitzen von 80 bis 110 km/h über den Jura. Dabei wurde ein Baum so unglücklich umgeknickt, dass er sich einerseits quer über den Skilift legte und gleichzeitig auch noch sechs Lichtmasten entlang dem Kählenlift umriss.

Der Baum konnte vom Boden aus nicht weggeräumt werden. Ein Spezialist war vor Ort. Deshalb musste ein Helikopter angefordert werden, der den Baum aus der Schneise des Liftes entfernte. Auch die Lichtmasten wurden mit dem Helikopter wieder aufgerichtet.

Baum knickt auf Skilift – Hilfe kommt aus der Luft

Baum knickt auf Skilift – Hilfe kommt aus der Luft

Das Ereignis sei bei der Versicherung angemeldet, so Sterki auf Anfrage. «Sicher wird auch ein Teil des Schadens bezahlt. Man kann uns keine Fahrlässigkeit oder etwas Ähnliches vorwerfen.» Schade wäre es, wenn der Lift am Wochenende still stehen würde. Denn es sieht, so Sterki, nach Schnee aus.

Nach dem ersten Schnee kurz nach Weihnachten konnten die Anlagen auf dem Balmberg bereits eine Woche lang betrieben werden. «Wir hatten guten Zuspruch», so Sterki erfreut. Das familienfreundliche Angebot auf dem Balmberg werde geschätzt. Und so hoffen die Betreiber, dass die Anlagen vor allem auch während der Schulsportferien Anfang Februar in Betrieb genommen werden können.