Das Freibad Eichholz, am Schnittpunkt zwischen Derendingen, Biberist und Gerlafingen gelegen, eröffnet seine Sommersaison heute um 9 Uhr. Die 1960 eingeweihte Anlage wird alljährlich von ihrem, aus sechs umliegenden Gemeinden gebildeten Badiverbund in einen tipptoppen Zustand versetzt. Das Eichholz ist laufend mit allen nur wünschbaren Standards eines modernen Schwimmbads ausgerüstet worden. «Das Wasser aller Schwimmbecken erwärmen wir mittels Wärmepumpe auf angenehme 22 Grad, und auch unter der Dusche, deren Wasser mittels Solarpanelen aufgeheizt ist, muss niemand frieren», sagt der seit 20 Jahren hier verantwortliche Chefbademeister Roland Wälchli.

Für alle Arbeiten auf dem weiten Gelände hat er «Allrounder» Thomas Jenni und seit dieser Saison Dominic Gfeller an seiner Seite. Dessen Ausbildung im Sanitärgewerbe und weitere bereits absolvierte Kurse wie die Ausbildung zum Rettungsschwimmer machen ihn zur wichtigen Verstärkung im Team der drei Festangestellten. In der Garde der vier Kassierinnen ist neu Beatrice Allemann beteiligt. Wer in der Badi-Beiz einkehrt, wird Roland Winz kennen lernen, der für den grossen und kleinen Hunger mit vielerlei verlockenden Angeboten von Pommes, Brötli bis Fischknusperli aufwartet.

Attraktiv bleiben

Kurt Wüthrich weiss als Präsident der «Eichholz»-Betriebskommission um die Attraktivität des gesamten Schwimmbadareals mit 50-Meter-Wettkampfbecken nebst Sprungturm, einem separaten, mit Riesenrutschbahn ausgestatteten Nichtschwimmerbad, einem Kleinkinderbad sowie der anschliessenden Minigolfanlage. Die weiten Freiflächen, die mit Bäumen und Sonnensegeln genügend Schattenplätze für Besuchende bieten, integrieren Spielplätze, eine Beachvolleyball-Anlage, einen Hartplatz für Ballspiele und neu einen überdachten Grillplatz mit zwei Feuerstellen.

Das Allerbeste, auf das sich der Nachwuchs besonders freuen wird, ist ein neu angelegter Wildbach, der mit Gefälle über dicke Emmesteine sprudelt und zum gefahrlosen Spielen im Wasser einlädt. «Wir wollen, dass sich bei uns die Gäste aller Altersstufen wohlfühlen», so Wüthrich. Denn morgens früh ab 9 Uhr kommen schon die vielen Gesundheitsschwimmer, darunter auch ehrgeizige «Kampfschwimmer»; dann folgen Schulklassen, Familien und über Mittag die Leute für den schnellen «Pausenschwumm». Man habe ein offenes Ohr für alle Bedürfnisse und was das Herz sonst so begehre.

Das Eichholz bleibe flexibel in den Abendöffnungszeiten, sagt Kurt Wüthrich. Üblicherweise ist im Mai und September bis 19 Uhr, im Hochsommer bis 20 Uhr, bei schönem Wetter dann sogar länger offen. Und alle Mitarbeitenden hoffen natürlich, dass in diesem Sommer das Wetter endlich wieder mitspielt. Nur an wenigen Tagen erreichte die Badibelegung 2016 Spitzenergebnisse von 2800 Schwimmfreudigen.