Lohn-Ammannsegg
Aus dem Wasserspiel wird eine Arena

Der Wettbewerb zur Umgestaltung des Wasserspiels beim Schulhaus in Lohn-Ammannsegg ist abgeschlossen. Drei ausgezeichnete Projekte sollen nun zu einem neuen zusammenwachsen.

Rolf Bischoff
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Das Wasserspiel soll ersetzt und der Platz neu gestaltet werden.

Das Wasserspiel soll ersetzt und der Platz neu gestaltet werden.

Rolf Bischoff

An der letzten Gemeindeversammlung reichte Werner Pfeuti eine Motion zur Sanierung des Platzes beim schon lange nicht mehr funktionierenden Wasserspiel auf dem Schulhausareal ein. Er schlug einen Wettbewerb zur Neugestaltung vor. Eine Jury mit Gemeinderat Walter Widmer wertete nun die zahlreichen Wettbewerbseingaben aus.

Die Projekte sollen kindgerecht, bewegungsfördernd und beständig sein. Drei Wettbewerbseingaben überzeugten und wurden von der Jury ausgezeichnet: «In der Balance» von Yvonne Schwendimann, «Arena/Themenplatz» von Anja von Stokar und «Zirkusdach» von Vanessa Mangold Fluri.

Nach Gemeinderat Matthias Enggist sollen Teile der prämierten Arbeiten zu einem neuen Projekt zusammenwachsen. Durch das Auffüllen des Teichs entsteht eine Arena. Mit einem Sonnensegel könnte der Platz überdacht werden. Besonders der Bewegungsaspekt und die Möglichkeit eines Verweilens werden weiter verfolgt.

Für den Bereich Bau ist im Gemeinderat Jsabelle Scheidegger zuständig. Eine Kostenschätzung zeige auf, dass das Projekt im Rahmen der vorgesehenen 40'000 Franken realisiert werden kann. Es bildet den Startschuss für weitere Sanierungen. Westlich des Schulhauses könnte sich Jsabelle Scheidegger eine Art Ruhezone vorstellen. Der rote Kunststoffplatz sei sanierungsbedürftig und oberhalb der Turnhalle könnte ein Platz für Bewegungsaktivitäten entstehen.

Erfreuliche Rechnung 2015

Die 64 Stimmberechtigten genehmigten die positiv ausgefallene Rechnung 2015. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1,4 Millionen Franken ab. Gemeindepräsident Markus Sieber erklärte anschaulich wie das erfreuliche Resultat zustande kam.

Hauptsächlich der hohe Steuereingang bei den natürlichen Personen und hohe Nachtaxationen spülten fast eine Million Franken mehr als erwartet in die Gemeindekasse. Um 300'000 Franken fiel auch der Ertrag bei den juristischen Personen höher als budgetiert aus.

Reglemente angepasst

Per 1. Januar 2016 wurde das neue Rechnungsmodell HRM2 in Kraft gesetzt. Deshalb ergibt sich in der Gemeindeordnung eine Anpassung der Terminologien. Das Reglement für die Abfallbewirtschaftung aus dem Jahr 1991 wurde ohne inhaltliche Änderungen überarbeitet. Im Anhang wurde der Tarif grundlegend überdacht und detaillierter gestaltet.

In der Dienst- und Gehaltsordnung wird die Funktion Leiter/in Bauwesen durch die Bezeichnung Bauverwalter/in ersetzt. Ausschlaggebend für die Änderung sind die gestiegenen Anforderungen im Bauwesen. Die Aufgabenstellung hat sich stark verändert und verlangt heute ein erhöhtes Fachwissen. Die neue Einreihung, so Markus Sieber, sei mit ähnlich grossen Einwohnergemeinden vergleichbar. Mit 62 Stimmen bei zwei Enthaltungen wurde der Änderung klar zugestimmt.

Sanierung geht vorwärts

Das Wetter und vor allem der viele Regen habe den Arbeiten an der Schulhausstrasse einen Strich durch die Rechnung gemacht, erklärte Jsabelle Scheidegger. Trotzdem werde in vier Wochen die erste Etappe fertiggestellt. Auf Beginn der zweiten Etappe wird wieder eine Infobroschüre erscheinen. Aktuelle Informationen können zudem weiter über den speziellen Newsletter bezogen werden. Die Bushaltestelle Ammannsegg wird vorübergehend auf die Bernstrasse verlegt.

Jsabelle Scheidegger dankte allen Arbeitern für ihren Einsatz auch bei widrigem Wetter und den Anwohnern für ihre Geduld.