Gemeinderat
Aufgrund von Corona: Auch Feldbrunnen-St. Niklaus genehmigt die Budget-Beschlüsse an der Urne

Der Gemeinderat von Feldbrunnen-St. Niklaus tagt online und befindet über wichtige Geschäfte.

Nadine Würgler
Merken
Drucken
Teilen
Statt der Budgetgemeindeversammlung erfolgt eine Urnenabstimmung. (Symbolbild)

Statt der Budgetgemeindeversammlung erfolgt eine Urnenabstimmung. (Symbolbild)

Christian Schwier - Fotolia

An der Gemeinderatssitzung via Videokonferenz wurde am Montag beschlossen, dass auch Feldbrunnen-St. Niklaus aufgrund der Coronapandemie und der gesundheitlichen Sicherheit der Bevölkerung auf eine physische Budgetgemeindeversammlung verzichtet. Stattdessen findet am 10. Januar 2021 eine Urnenabstimmung statt.

Dabei werden das Budget 2021 und die direkt mit dem Budget zusammenhängenden Traktanden zur Abstimmung gebracht: 4 Investitionskredite sowie die Streichung der Beiträge an die Kinderkrankenkassenprämie, welche in den letzten Jahren immer wieder diskutiert worden war. Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass es heutzutage andere Möglichkeiten der Unterstützung von einkommensschwächeren Familien gibt.

Turnhalle und Schulhaus sollen bald saniert werden

Andere Traktanden werden auf die Rechnungsgemeindeversammlung von Ende Mai 2021 verschoben, die wieder physisch in der Turnhalle durchgeführt werden kann, hofft Gemeindepräsidentin Anita Panzer. Weiter stimmt der Gemeinderat dem Architekturvertrag mit Aarplan Architekten zu. Das Projekt Sanierung Turnhalle und Schulhaus sowie der Schulhausanbau werden nun mit Hochdruck vor angetrieben, erklärt Panzer. So hat der Gemeinderat auch die Submittentenliste für die verschiedenen Baugattungen ergänzt und bereinigt.

Ein weiteres wichtiges Geschäft war die Genehmigung und Verabschiedung der Ortsplanungsrevision zuhanden des Regierungsrates. Die noch offenen Einsprachen, die bis anhin nicht gelöst werden konnten, wurden abgewiesen. Gemeindepräsidentin Anita Panzer ist sichtlich erleichtert: «Nach vielen Jahren Arbeit können wir unsere Ortsplanung nun endlich beim Regierungsrat zur Genehmigung einreichen, ich bin sehr froh.»

Besitzer der Villa Serdang darf kranke Bäume fällen

Der Besitzer der Villa Serdang hat beim Gemeinderat ein Gesuch zur Fällung mehrerer kranker Bäume in der Schutzzone eingereicht. Aufgrund der Einschätzung einer Baumpflegespezialistin genehmigte der Gemeinderat das Gesuch mit der Auflage, dass für jeden gefällten Baum ein gesunder Jungbaum derselben Art und Gattung nachgepflanzt wird. Die Bäume sollen in den nächsten Tagen gefällt und per Helikopter wegtransportiert werden.

Und zu guter Letzt unterstützt der Gemeinderat den 10. Solothurner Waldwanderweg vom Grenchenberg über das Weltnaturerbe Bettlachstock und den Weissenstein bis auf den Balmberg mit 1500 Franken. Eine gute Sache, befand der Gemeinderat einstimmig.