Biberist

Arbeit über Gemeindegrenzen hinweg: Der Steg im Altisberg ist saniert

Der Steg ist fertig saniert.

Der Steg ist fertig saniert.

Kleine Feier für den sanierten Steg im Biberister Altisberg und die «fleissigen Männer».

Rund 80 Mannstunden haben die «fleissigen Mannen» des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Biberist (VVB) im Altisberg gearbeitet. Normalerweise beschäftigen sie sich mit dem Unterhalt der Waldwege und der rund 100 Bänkli in der Gemeinde. «Vor zwei Jahren haben wir bei den normalen Unterhaltsarbeiten am Weg festgestellt, dass Bretter im Steg morsch sind.» Weil der VVB dieses Jahr sein 50-Jahr-Jubiläum feiert, entschied man sich dazu, diese grosse Arbeit anzupacken, den Steg zu sanieren und ihn danach wieder an die Bevölkerung zu übergeben.

Das Material wurde von den Gemeinden Biberist und Bätterkinden zur Verfügung gestellt. Denn der Steg wird mehrheitlich von der Biberister Bevölkerung genutzt, liegt aber auf Gemeindegebiet Bätterkinden. «Die Arbeiten waren nicht ganz einfach», erklärte Heinz Müller (Präsident VVB) während einer kleinen Einweihungsfeier. «Der Platz war beschränkt und die Bretter konnten nur von unten her verschraubt werden.»

Beat Linder (Gemeindepräsident Bätterkinden, links), die fleissigen Männer des VVB und Stefan Hug-Portmann (Gemeindepräsident Biberist).

Beat Linder (Gemeindepräsident Bätterkinden, links), die fleissigen Männer des VVB und Stefan Hug-Portmann (Gemeindepräsident Biberist).

Stefan Hug-Portmann (Gemeindepräsident Biberist) verdankte die Arbeit des VVB. «Ich treffe mich oft mit meinen Präsidiumskollegen aus Gerlafingen, Derendingen oder Zuchwil. Aber die Kontakte ins Bernbiet sind weniger eng», erklärte er. Umso mehr freue er sich, dass hier die Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinweg so unkompliziert funktioniert habe. «Die Emme und die Region liegen mir am Herzen», meinte Beat Linder (Gemeindepräsident Bätterkinden).

Das Naherholungsgebiet höre nicht an den Kantons- oder Gemeindegrenzen auf. Gerade in der heutigen Zeit werde die Emme vermehrt aufgesucht. «Darum müssen wir auch öfter zusammenarbeiten. Beim Littering beispielsweise.» Linder gab zu, dass er etwas neidisch sei. Eine Gruppe wie die fleissigen Männer gebe es in Bätterkinden nicht. Die Gemeinde sei allerdings auch kleiner als Biberist. «Ich hoffe, dass die Bevölkerung die Arbeit dieser Leute auch zu schätzen weiss und sie entsprechend honoriert.»

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