Anwohner genervt
Stahl Gerlafingen AG reagierte auf Kritik an störenden Piepsgeräuschen in Gerlafingen und Biberist

Anwohnerinnen und Anwohner nahe der Stahl Gerlafingen AG hatten sich über die Rückfahrwarnsignale der Schwerfahrzeuge beschwert. Die Stahl AG hat Tests durchgeführt und will die Warnsysteme bis Ende Jahr auswechseln.

Anja Neuenschwander
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Schwertransport zur Stahl Gerlafingen AG.

Schwertransport zur Stahl Gerlafingen AG.

Michel Lüthi

Ende September hatten sich vermehrt Anwohnerinnen und Anwohner aus Gerlafingen und Biberist bei der Stahl Gerlafingen AG gemeldet: Die Piepsgeräusche der rückwärtsfahrenden Schwerfahrzeuge gingen ihnen auf die Nerven. Die Stahl AG versprach Besserung und führte Tests für ein neues Rückfahrwarnsystem durch (wir berichteten).

Mittlerweile sollte in der Gegend rund um die Stahl AG wieder mehr Ruhe eingekehrt sein. Die Tests seien abgeschlossen, schreibt die Stahl AG in einer Mitteilung. Zunächst seien Fahrzeuge, welche sich auch nachts im Aussenbereich bewegen, mit einem Breitbandrauschen ausgestattet worden. Ausserdem wurden sie mit LED-Leuchten am hinteren Rumpf bestückt.

Ziel der Stahl AG sei es, hiess es weiter, bis Ende Jahr sämtliche relevanten Fahrzeuge mit Breitbandrauschen und LED-Leuchten auszustatten. Mit dieser Kombination zweier Warnsysteme seien sowohl die Mitarbeiter geschützt, alle gesetzlichen Vorschriften würden eingehalten und die Anwohnerinnen und Anwohner können wieder störungsfrei ausschlafen.

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