Neben der Mehrzweckhalle in Riedholz steht ein Sammelcontainer. Er wurde 2011 angeschafft und seither weder gewartet noch gereinigt. Die Umweltkommission regt nun an, dass eine Wartung und Reinigung gemacht wird. Schon nur wegen der hohen Anschaffungskosten und im Hinblick auf die Werterhaltung und die Funktionstüchtigkeit. Zurzeit seien Container und Mulden verunreinigt und die Gummiumrandungen bei den Einwürfen defekt oder gar nicht mehr vorhanden.

Weiter habe die Disziplin beim Entsorgen abgenommen. Die Anwohner haben sich schriftlich bei der Umweltkommission über den Lärm beschwert. Es scheint, als ob die Entsorgungsstelle auch nachts und am Sonntag benützt werde. Der Gemeinderat hat beschlossen, der Umweltkommission den Auftrag zu erteilen, die Situation in Ordnung zu bringen. So sollen Einwurfzeiten festgelegt und publiziert werden.

Der Gemeinderat hat zudem beschlossen den Weg in Richtung «Energiestadt» weiterzugehen.

Laut Gemeindepräsidentin Jasmine Huber fehlt nicht viel, bis Riedholz zertifiziert werden könnte. Das aktuelle Energiekonzept sei überarbeitet worden und enthalte Massnahmen, die bis 2022 umgesetzt werden sollen. Der Gemeinderat hatte in seiner letzten Sitzung noch einige konkrete Fragen. Im Ganzen ist er aber positiv eingestellt und empfindet das Projekt als sinnvoll.

Zudem fliesse auch wieder Geld zurück, wenn eine Gemeinde sich einsetze.
Der Gemeinderat hat beschlossen, der ökumenischen Frauengruppe neu einen Beitrag von 2000 Franken pro Jahr auszuzahlen. Die Frauengruppe organisiert Anlässe für die älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohner. Seit der Fusion mit Niederwil sind mehr Senioren dazugekommen, der Betrag blieb aber bei 1270 Franken stehen. Das wurde nun angepasst.
Weil der Kanton seinem Personal im Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1 Prozent auszahlt, wird dies auch die Gemeinde Riedholz so machen. Es könne nicht sein, dass die Lehrerinnen und Lehrer mehr Lohn erhalten und die anderen Gemeindeangestellten nicht, so die Meinung im Rat.

Weiter wurde beschlossen, das Angebot der OptimaSolar anzunehmen und der Firma die 35 Anteilscheine zu verkaufen, die Riedholz im Jahr 2012 erworben hatte um mitzuhelfen die Solaranlage auf dem Dach des Wallierhof zu finanzieren. Der Verkauf habe keinen Einfluss auf die Erfolgsrechnung.

Der Gemeinderat hat zudem zur Kenntnis genommen, dass die Umweltkommission dieses Jahr zum ersten Mal am Wallierhoftag präsent war. «Mit vollem Erfolg», so Sandra Morstein (Gemeinderätin und Präsidentin Umweltkommission). Man habe am Stand über naturnahe Gartengestaltung informiert und wer wollte, konnte ein Wildbienenhotel basteln. Zudem wurden Blumensamen von Pro Specie Rara abgegeben. Tatsächlich gab es so viel Zuspruch, dass der Umweltkommission um 13 Uhr das Material ausging. Man wolle im kommenden Jahr wieder teilnehmen, liess die Kommission verlauten. (rm)