Bucheggberg
Anlässen eine Plattform geben: «Man soll sehen, was im Bezirk läuft»

Bisher gab es keinen Veranstaltungskalender für den Bucheggberg. Eine neue Agenda soll die Anlässe im Bezirk nun besser vernetzen.

Christof Ramser
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Das Bucheggberger Bierfest: Solche Anlässe sollen künftig vermehrt nach aussen getragen werden und für noch mehr Frequenz sorgen. (Archiv)

Das Bucheggberger Bierfest: Solche Anlässe sollen künftig vermehrt nach aussen getragen werden und für noch mehr Frequenz sorgen. (Archiv)

Wolfgang Wagemann

Der Bucheggberg verfügt noch immer über eine intakte Vereinslandschaft. Nur: Wenn die Vereine Anlässe organisieren, kriegt das ausserhalb der Dörfer oft kaum jemand mit.

Die Internetseite www.buechibaerg.ch verfügt zwar über einen Veranstaltungskalender und wird gut frequentiert, doch die Einträge sind oft veraltet.

Bernhard von Allmen, Geschäftsführer von Pro Buechibärg, stellte am Mittwochabend den Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten des Bucheggbergs an ihrer Versammlung in Lüterkofen die Idee eines vernetzten Veranstaltungskalenders vor.

«Eine gemeinsame Plattform gibt es heute nicht», sagte von Allmen. Deshalb sollen die Anlässe künftig vermehrt nach aussen getragen werden und für noch mehr Frequenz sorgen.

Auch von ausserhalb des Bezirks würden viele gerne Veranstaltungen im Bucheggberg besuchen. Eine Software der Firma Guidle soll ab Februar sämtliche Hinweise von Schulen, Vereinen und Organisationen, die heute auf den Gemeindeseiten eingetragen sind, miteinander verbinden.

Der Vorteil ist, dass die Veranstaltung jeweils nur einmal erfasst werden muss, damit sie auf vielen verschiedenen digitalen Veranstaltungskalendern abrufbar ist.

«Die Reichweite steigt stark an, davon profitiert das Dorf- und Vereinsleben», ist von Allmen überzeugt. Marianne Meister (Messen) zeigte sich begeistert von der Idee. «Für den Standort Bucheggberg bedeutet das eine Aufwertung.»

Nun wollen alle Gemeindepräsidenten die Idee in ihre Gemeinderäte tragen, weil das Vorhaben natürlich auch etwas kostet.

Die Gesamtkosten betragen einmalig 4200 Franken und 1200 Franken wiederkehrend, geteilt durch die sieben Gemeinden. Damit hätten auch Betriebe eine Plattform, die heute über keine Internetseite verfügten.

«Zum Beispiel unser Restaurant Pflug», wusste der Unterramserer Gemeindepräsident Markus Menth. Jürg Willi (Schnottwil) begrüsste das Vorhaben ebenfalls. «So können unsere Vereine bei ihrer Anlassplanung Rücksicht darauf nehmen, was sonst im Bezirk läuft.» Der Kalender soll nächsten Frühling starten.

An Spitex-Wegkosten beteiligen?

Andiskutiert wurden die Pauschalen für die Wegkosten der Spitex. Sollen die Bucheggberger Gemeinden diese bezahlen? Eine einheitliche Lösung zeichnete sich nicht ab. Uneinig war man sich zudem, wie die Anlassbewilligungen künftig geregelt werden sollen.

Die Gebührenregelungen gaben ebenfalls zu reden. Weil das Thema komplex ist, will man nichts überstürzen. Vreni Meyer (Mühledorf): «Wir wissen nicht, wie gross der Aufwand für die Verwaltung wird.» Nun will man erst einmal Erfahrungen sammeln.

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