Aeschi
An diesem Jugendsporttag waren schnelle Beine und laute Stimmen gefragt

550 Kinder und Jugendliche starteten beim Einzel-Sechskampf und den Pendelstafetten am Jugendsporttag des Regionalturnverbands Solothurn und Umgebung.

Claudia Ochsenbein
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Das Mädchen aus Lommiswil übergibt den Stab an der Pendelstafette.

Das Mädchen aus Lommiswil übergibt den Stab an der Pendelstafette.

Claudia Ochsenbein

Die Schlachtrufe der Jugendriegen konnte man schon von weitem hören. In den sechs Disziplinen 60 Meter, (Stand)Weitsprung, Kugelstossen/Ballwurf, Sackhüpfen, Hüpfen übers Seil und Cross-Lauf konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Schulhaus in Aeschi ihre Bestleistungen zeigen. Dabei wurden sie kräftig angefeuert. Mit Glücksbringern, Schlachtrufen und sogar einem Transparent wurden diejenigen, welche gerade an der Reihe waren, unterstützt.

Hüpfen mit «Verschnaufpause»

«Noch ein bisschen, bald hast du es geschafft!», motivierten die vielen Zuschauer die Hüpfenden. Wenn man über ein 20 Zentimeter hohes Seil springen muss, können einem zwei Minuten plötzlich sehr lange erscheinen. So wurden bei der Disziplin «Hüpfen über Seil» die verschiedenen Strategien der Jugikinder besonders deutlich.

Ziel war es, möglichst oft zu hüpfen und dabei immer mit beiden Füssen den Boden zu berühren. Viele versuchten versetzt zu hüpfen, um durchzuhalten. Andere wählten die sehr anstrengende Version, mit beiden Beinen gleichzeitig übers Seil zu springen. Doch wer anfangs zu schnell hüpfte, brauchte zwischendurch kurze eine «Verschnaufpause».

Achtung rutschig

Bei den Pendelstafetten wurde es wieder richtig laut. 74 Teams in drei Alterskategorien traten gegeneinander an. Angefeuert von zahlreichen Zuschauern und ihren Teamkollegen, versuchte jeder, nochmals sein Bestes zu geben. Währenddessen wusste das Wetter nicht so richtig, was es wollte. Konnten die Wettkämpfe am Morgen noch bei strahlendem Wetter durchgeführt werden, gab es nun einige Regentropfen und der Rasen wurde nass. «Passt auf Leute, es wird rutschig, warnte Speaker Daniel Leibundgut. Doch die «Jugikinder», wie auch die Zuschauer, liessen sich davon nicht beeindrucken. Die Sonne kämpfte sich zurück und die strahlenden Sieger konnten trocken das Podest besteigen.