Derendingen
An der Durrachstrasse soll gar nicht mehr parkiert werden

Der Gemeinderat von Derendingen diskutierte das Projekt Emmenhof-Areal, einen Landkauf und zwei neue Signalisierungen im Strassenverkehr. Auch der Pavillon-Neubau und das Steinmatt-Portal gaben Gesprächsstoff.

Nadine Schmid
Drucken
Teilen
Velo- und Fussverkehr sollen gefördert, der motorisierte Verkehr hingegen minimiert werden.

Velo- und Fussverkehr sollen gefördert, der motorisierte Verkehr hingegen minimiert werden.

Urs Byland

Das Mobilitätskonzept und Lärmgutachten zum Projekt Emmenhof-Areal wurden einstimmig genehmigt, einige Änderungen und Ergänzungen wurden vorgenommen und die Stellungname abgegeben. Jetzt liegt das Geschäft beim Bau- und Justizdepartement. Mit der Einführung der Tempo 30-Zone wird der Lärmschutz entlang der Emmenhofallee und der Schützenstrasse eingehalten. Deswegen sind keine weiteren Massnahmen vorgesehen.

Velo- und Fussverkehr sollen gefördert, der motorisierte Verkehr hingegen minimiert werden. Mit dem Erschliessungskonzept und den durchgängigen Fuss- und Radwegen wird das Areal direkt ans Ortszentrum und das Naherholungsgebiet angegliedert. Auch ist die Bushaltestelle «Pestalozziplatz», die im Viertelstundentakt angefahren wird, über die neuen Fusswege schnell erreichbar Dadurch erhofft man sich, dass für Einkäufe im Dorf und Freizeitbeschäftigungen an der Emme auf das Auto verzichtet wird. Die zusätzlichen Veloabstellplätze sollen verbindlich gelten.

Das Land beim Werkhofareal und OeBA Talmatt mit einer Fläche von 173m2 wird von der Gemeinde gekauft. Alle beteiligten Eigentümer haben sich darauf geeinigt, Land abzutauschen. Die Flächen bleiben gleich. So können die Grundstücke optimiert und die Grundstückgrenzen besser sichtbar gemacht werden. Beim Landstück der Gemeinde wird dadurch versucht, eine gerade Ebene zu erreichen, und zu gewährleisten, dass der Platz später am sinnvollsten genutzt werden kann.

Lärmschutz und Reduktionsfaktor

Die Anträge der Abteilung Bau und Planung zum Neubau Pavillon «Kidz Derendingen» wurden genehmigt. Die Arbeitsgruppe und die Abteilung Bau und Planung werden weiterhin zusammenarbeiten, damit der Neubau der Tagesstätte so realisiert wird, wie es sich die Arbeitsgruppe vorgestellt hat. Für die Realisierung wird das bestehende Gebäude zurückgebaut, der Velo- Unterstand versetzt und es werden die Werkleitungen vorbereitet. Der Bezug wird im August vom nächsten Jahr erfolgen.

Das Geschäft Steinmatt-Portal wurde mit zwei Ergänzungen zur Vorprüfung im Amt für Raumplanung eingereicht: An der betreffenden Kreuzung Haupstrasse – Steinmattstrasse befinden sich zum größten Teil Wohnungen, sodass dort unbedingt der Lärmschutz berücksichtigt werden müsse. Auch soll für die Abstellplätze ein Reduktionsfaktor von 20 bis 50 Prozent festgelegt werden, weil die Öv-Verbindungen gegeben sind.

Parkverbot Durrachachstrasse

Die geparkten Autos an der Durrachstrasse führten in der Vergangenheit zu gefährlichen Situationen, da viele Bewohner des Altersheims dort spazieren gehen. Um den Signalisierungswald zu lichten, wird darauf verzichtet, das Verbot nur an einem Teil der Strasse umzusetzen. Um es übersichtlicher zu machen, soll für die ganze Strasse ein beidseitiges Parkverbot eingeführt werden, dies beschloss der Gemeinderat einstimmig.

Die Fabrikstrasse enthält einen Bahnübergang und wird von vielen Velos und Lastwagen befahren. Dies hat schon zu brenzligen Situationen geführt. Deshalb soll nun für LKWs das Rechtsabbiegen verboten werden. Damit will man die Velofahrer schützen. Sowohl diese neue Signalisierung als auch diejenige des Parkverbots an der Durrachstrasse wurden mit dem Amt für Verkehr und Tiefbau abgesprochen und werden nun zur Publikation freigegeben.

David Stotzer hat den Offizierskurs 2016 erfolgreich abgeschlossen und wurde im Juni zum Leutnant befördert. Er wird in den Feuerwehrstab aufgenommen.

Aktuelle Nachrichten