Lohn-Ammannsegg
Ambitiöse Bauvorhaben im Alters- und Pflegeheim Bad-Ammannsegg

In mehreren Etappen soll das Alters- und Pflegeheim Bad-Ammanssegg durch Umbau und Modernisierung auf die neuen Herausforderungen getrimmt werden. Fast alle Bauetappen können mit eigenen Mitteln finanziert werden.

Max Flückiger-Scherrer
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Freudestrahlend verweist Heimleiter Daniel Sommer (ganz links) auf die gute Lösung mit dem Empfang. Die Architekten (von links) Werner Mathys und Michael Lüthi freuts ebenso wie Stiftungsratspräsident Stephan Vollenweider.

Freudestrahlend verweist Heimleiter Daniel Sommer (ganz links) auf die gute Lösung mit dem Empfang. Die Architekten (von links) Werner Mathys und Michael Lüthi freuts ebenso wie Stiftungsratspräsident Stephan Vollenweider.

Max Flückiger

Zusammen mit Stephan Vollenweider (Zuchwil), dem Präsidenten des Zweckverbandes des Alters- und Pflegeheims Bad-Ammannsegg, informierten die Architekten Werner Mathys (Oberdiessbach BE) und Michael Lüthi (Kriegstetten) die nahezu 40 Vertreter der Bürger- und Einheitsgemeinden aus dem Wasseramt. Mit Unterbrüchen will man bis zum Jahr 2020 in Etappen den Umbau und die Erweiterung vorantreiben.

Schauen, was denn so in den Töpfen köchelt

Gastro-Architekt Mathys berichtete vom Umbau im Erdgeschoss, wo die ganze Küche bereits in drei Wochen den neuen Bedürfnissen angepasst wird. Damit kann das Küchenteam gewährleisten, dass alle Frischprodukte aus der Region verarbeitet werden können. Während der Umbauzeit werden die Mahlzeiten in einer externen Küche im Dorf zubereitet.

Vom neu gestalteten Essraum aus kann – nur getrennt durch eine Glaswand – in die Küche geblickt werden. In der neu gestalteten Cafeteria ist auch der Empfang integriert. Neu organisiert werden die Toilettenanlagen. Im Monat April erfolgt der eigentliche Baustart und auf das Heimfest am 12./13. September 2015 hin soll die erste Etappe abgeschlossen sein. Im Jahr 2017 steht eine weitere Bauetappe an; im 2020 dann die letzte.

Neuer Lift erschliesst später alle Geschosse

Architekt Michael Lüthi präsentierte die Pläne für den Umbau und die Erweiterung auf den vier übereinander liegenden Wohnetagen. In der letzten Etappe (im 2020) soll noch ein Lift eingebaut werden und das ganze Gebäude von unten her erschliessen. Auf zwei Etagen gibt es neue Wohn- und Esszimmer; ebenso eine kleine Küche für die Anrichte und eine Kochgelegenheit für die Bewohner. Pro Etage steht neu auch ein Zimmer für die multifunktionale Nutzung und neue Stationszimmer zur Verfügung. Um acht neue Zimmer soll auch das Gebäude aufgestockt werden.