Ohne zusätzliche Mittel von der Einwohnergemeinde und den Bürgergemeinden hätte die Wohnbaugenossenschaft am Dorfbrunnen das Projekt abblasen müssen.

Nachdem das Volk an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung grünes Licht gegeben hat, kann der Gemeinderat nun Genossenschaftsanteilscheine für 200 000 Franken zeichnen.

Weiter haben die beiden Bürgergemeinden Lüsslingen und Nennigkofen ein Darlehen von je 200 000 Franken gesprochen. «Damit steht die Finanzierung des Projekts auf guten Beinen. Das Eigenkapital ist gesichert», zeigte sich Gemeindepräsident Herbert Schluep (FDP) erleichtert.

Am 8. Dezember erfolgt die Unterschreibung des Bauvertrags. Die Bauplanung sieht den Baubeginn im April 2016 vor.

Im Sommer 2017 soll die Liegenschaft bezugsbereit sein. Ob dieser Terminplan eingehalten werden kann, hängt von der Erteilung der Baubewilligung durch den Kanton ab. Schluep rechnet damit, dass auch die Denkmalpflege Einwände haben könnte, da es sich bei der Liegenschaft um ein geschütztes Objekt handelt.

Überschuss dank Sponsoren

Für den Spielplatz beim Schulhaus Nennigkofen waren von der Gemeinde ursprünglich 10 000 Franken gesprochen worden. Das reichte für das geplante Projekt bei weitem nicht aus.

Da die Verantwortlichen jedoch an ihrem Konzept festhalten wollten, versuchten sie, zusätzliche Gelder aufzutreiben. Ein Sponsorenlauf und Sponsorenanfragen bei Firmen waren sehr erfolgreich. «Es blieb sogar ein Überschuss», freute sich Vize-Gemeindepräsident Rolf Iseli.

Dieses Geld wird nun für eine Projektwoche der Schule verwendet. «Eine Projektwoche ist schon seit längerer Zeit geplant», sagte Iseli. Damit käme das Geld denjenigen zu, die sich am Sponsorenlauf beteiligt hätten.

Der Zirkus Wunderplunder wird in der Woche nach Pfingsten zu Gast sein und die rund 100 Kinder vom Kindergarten bis zu 6. Klasse bezaubern und mit der Zirkuswelt bekannt machen.

Neue Software

Für die Anschaffung einer neuen Software für die Anlagebuchhaltung muss der Gemeinderat einen Nachtragskredit von 3859 Franken beantragen. Davon sind 2754 Franken einmalige Anschaffungskosten.

1105 Franken sind für den Wartungsvertrag. Dieser Betrag wird zukünftig jährlich anfallen. Die Benutzung dieses Programms ist Vorschrift für das HRM2-Rechnungsmodell. Es bleibt für die Gemeinde keine andere Wahl, als dieses anzuschaffen.

Ab 1. Januar wird eine neue Schulzahnpflege-Instruktorin ihren Dienst aufnehmen und den Schulkindern die Zahnpflege näher bringen. Sie wird die Klassen vierteljährlich besuchen.