Bellach
Almeta will regionalen Sammelhof realisieren

Die Almeta Recycling AG möchte sich verändern und einen regionalen Sammelhof bauen. Auf dem Areal des ehemaligen Bahnhofs Bellach ist dies jedoch in absehbarer Zeit nicht möglich. Jetzt soll auf dem bestehenden Areal umgebaut.

Urs Byland
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Die Almeta Recycling AG muss etwas ändern. (Archiv)

Die Almeta Recycling AG muss etwas ändern. (Archiv)

Hanspeter Bärtschi

Die Firma Almeta in Bellach ist in der Klemme. Eigentlich beabsichtigte die Geschäftsführung eine Entflechtung des Betriebes. Neben den Geschäftskunden nutzen auch viele Privatkunden das Entsorgungsangebot in Bellach. Deshalb plante Almeta einen privaten Sammelhof auf dem Areal des alten Bahnhofs Bellach. Doch die entsprechende Zonenplanrevision lässt auf sich warten. Nun könnte Almeta einfach zuwarten mit dem Bau des Sammelhofes. Aber Almeta ist auch von anderer Seite unter Druck.

«Ich habe mich erkundigt, wann die Zonenplanrevision durch ist. Das dauert bis 2019. Zu spät für uns», erklärt Jost Wicki von der Geschäftsleitung. Unter Druck sei man aber auch von Seiten der Suva. «Die heutige Ein- und Ausgangssituation auf dem bestehenden Firmenareal mit dem Mischverkehr von Gewerbe und Privaten ist unglücklich. Die Suva will eine Änderung.»

Dies alles habe zu einer Standortbestimmung auf dem bestehenden Areal an der Gurzelenstrasse 15 und 17 und zu mehreren Projekten geführt, die aber ganz aktuell wieder hinterfragt werden. «Wir sind noch nicht so weit», so Wicki. Er könne zu den möglichen Änderungen auf dem bestehenden Firmenareal keine Auskunft geben. Klar sei aber, dass die Almeta eine Entflechtung will. Das bedeutet, dass auf dem jetzigen Firmenareal auch ein regionaler Sammelhof eingerichtet werden soll. «Die Gemeinden sind mit ihren Entsorgungsstellen teilweise in Wohngebieten nicht glücklich. Ein regionaler Sammelhof ist ein Bedürfnis.» Und für Almeta wäre es wegen des Materialflusses von Vorteil, auf dem bestehenden Gelände den regionalen Sammelhof zu haben.

Zwischennutzung

Für die geplanten aber noch nicht definierten Arbeiten auf dem bestehenden Areal braucht Almeta Platz. Deshalb hat Almeta eine Zwischennutzung auf dem östlich anschliessenden GB Nr. 712 an der Gurzelenstrasse 11 publiziert. Hier soll das ganze 7469 Quadratmeter grosse Grundstück asphaltiert werden. In der Nordostecke ist eine abschliessbare Leichtbauhalle (35x10x5,15 Meter) geplant.

Ein Drittel der Asphaltfläche wird für die Parkierung der Fahrzeuge der Angestellten genutzt. Ein Drittel wird für die Fahrzeuge der Almeta genutzt und der Rest dient als Lagerplatz für Mulden und Container. In der Leichtbauhalle werden Materialien gelagert. Rund um die neue Anlage entsteht ein Grünstreifen. Almeta will für die Zwischennutzung eine halbe Million Franken investieren.

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