Ein Schwimmbad in der Nähe zu haben, war für Menschen früher nicht selbstverständlich. Viele ältere Leute hier im Wasseramt erinnern sich nämlich noch an erste Schwimmversuche in der Emme oder im Aeschisee. Das änderte sich 1959, als sich sechs Gemeinden und die Unternehmen Von Roll und Papierfabrik zusammentaten, um im Eichholz zwischen Derendingen, Biberist und Gerlafingen als Stolz der Region ein modernes Freibad zu bauen. Als «gemeinsame Anstalt» wurde das Werk 1960 eröffnet, vom Trägerverein in gutem Zustand erhalten und über die Jahre immer wieder in allen Bereichen und Freizeitanlagen modernisiert.

Aus dem Vorstand des heutigen Zweckverbandes Schwimmbad Eichholz berichtete Hugo Brügger im Gemeinderat über die heutige Struktur der Organisation. Der aktuelle Stand des Zweckverbandes ist in den revidierten Statuten abgebildet. Neu aufgenommen in das Regelwerk wurden mögliche Neuaufnahmen und auch der Austritt einer Gemeinde aus dem Zweckverband.

Verankert in den Statuten ist auch, dass die Gemeinden für die Weiterbeschäftigung der Badmeister während des Winters sorgen. Neu definiert wurde zudem das Beschwerdewesen. Der Betriebs-Sockelbeitrag für alle sechs Mitglieder beträgt 245'000 Franken, wovon Gerlafingen rund ein Viertel bezahlt. Die Einnahmen im Eichholz stammen aus den Eintritten ins Schwimmbad (2018: rund 69'000) und aus den Eigentumsteilen Restaurant und Minigolf.

Erste Zahlen zeigen, dass dieser schöne Sommer 2018 für sehr gute Resultate bezüglich Auslastung und Umsatz gesorgt hat. Die Rechnungstellung zur Deckung eines möglichen Defizits oder notwendiger Investitionen erfolgt auf der Basis von Einwohnerzahlen der Gemeinden. Sitz des Badi-Verbandes ist weiterhin Derendingen, auf dessen Gemeindegebiet die Anlage liegt. Alle Parteien im Rat dankten Brügger für seine Erläuterungen, hatten keinerlei kritische Einwände und sprachen sich einstimmig für die Verabschiedung der Statuten zuhanden der Gemeindeversammlung aus.

Der gute Umgang mit Vielfalt

Gesamtschulleiter Pascal Hunziker machte die Ratsmitglieder mit Begriffen und Inhalten vertraut, was unter Interner Schulevaluation (ISE) und der rund alle sechs Jahre stattfindenden externen Begutachtung zu verstehen ist. Er zeigte auf, wie in diesem Frühjahr die ISE-Schritte mit Steuerungs-, Kern- und Jahrgangsteams sowie Befragungen von Lehrpersonen, Eltern und Kindern abgelaufen ist. Nach einem Präsentationsanlass seien alle Ergebnisse zu «Was läuft gut – was weniger gut» in eine Planung für die Zukunft eingeflossen. Auf dem Weg von «Daten zu Taten» werde die Kommunikation zwischen den 80 Lehrpersonen, der Schuljugend und den Eltern weiter gestärkt, um den «Umgang mit der Vielfalt» als Impuls für den Bildungsauftrag wahrzunehmen.