Die Hitze setze am Sonntagnachmittag offenbar auch einigen Schwimmbadgästen zu. Weil es zwischen zwei Familien zu einem lautstarken Streit kam, wurde die Kantonspolizei alarmiert.

Augenzeugenberichten zufolge fühlte sich eine Besucherin, die nahe beim Sprungturm sass, von einem Jugendlichen belästigt, der sie mit Absicht beim Springen vom Sprungbrett nass spritze.

Anscheinend beschwerte sich die Besucherin bei einem der Badmeister. Dieser wies den Jugendlichen zurecht, was die Familie des Jugendlichen wiederum nicht verstehen konnte.

Schliesslich gab es lautstarke Diskussionen zwischen mehreren Personen, zusätzlich standen nicht wenige Schaulustige rund um den Sprungturm herum und hörten interessiert zu.

Der Streit gipfelte darin, dass die Kantonspolizei avisiert wurde und auch ausrückte. So kam es, dass plötzlich zwei Fahrzeuge und vier Polizisten der Kantonspolizei vor dem Schwimmbad standen.

Situation klärte sich von alleine

Bruno Gribi vom Mediendienst der Kantonspolizei bestätigt den Einsatz. Laut Journal der Polizei gab es im Schwimmbad «Streitigkeiten und eine Schlägerei zwischen mehreren Personen». In solchen Situationen rückt die Polizei wenn immer möglich mit zwei Fahrzeugen aus.

«Als die beiden Patrouillen vor Ort waren, hatte sich die Situation aber bereits beruhigt», so Gribi. Alle Beteiligten warteten vor dem Schwimmbad und so konnte der Sachverhalt geklärt werden.

Laut Gribi gibt es keine Tätlichkeiten und keine Anzeige, die ein weiteres Einschreiten der Polizei nötig machten. «Die Streitenden haben sich nachher die Hand geschüttelt und so hat sich die Situation wider beruhigt.» Es habe sich offenbar nur um ein «Gschtürm» gehandelt.

Chefbadmeister Roland Wälchli wiegelte auf Anfrage ab. Er wolle dazu nichts mehr sagen und nicht noch mehr Öl ins Feuer giessen. Die Streitenden hätten sich am Schluss wieder vertragen und damit sei die Sache vom Tisch.