Horriwil
Ab Herbst wird an der Hünikenstrasse gebaut

In Horriwil wird die Hünikerstrasse saniert und ausgebaut. Die Gemeinde wird persönlich mit den betroffenen Anwohnern Kontakt aufnehmen.

Nadine Schmid
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Im Herbst ist vorgesehen, mit der Umsetzung zu beginnen. (Symbolbild)

Im Herbst ist vorgesehen, mit der Umsetzung zu beginnen. (Symbolbild)

Keystone

Der Gestaltungsplan des Dorfkerns wird der Bevölkerung am 30. Juni vorgestellt. Danach wird dieser für 30 Tage aufliegen, sodass er eingesehen werden kann. Weiter wurde an der Rechnungsgemeindeversammlung über die Sanierung und den Ausbau der Hünikenstrasse orientiert. Das Projekt ist bereits fortgeschritten. Es befindet sich gerade in der Vernehmlassung beim Kanton.

Noch vor den Sommerferien oder unmittelbar danach wird mit den betroffenen Personen persönlich Kontakt aufgenommen. Im Herbst ist vorgesehen, mit der Umsetzung zu beginnen. «Das Bauvorhaben fördert die allgemeine Sicherheit. Für diese Sicherheit ist es nötig, seine eigenen Bedürfnisse etwas zurückzustellen», sprach Gemeindepräsident Franz Schreier seinen persönlichen Wunsch an die Anwohner aus.

Die Sanierung der Wilstrasse stiess dagegen auf unerwartete Probleme. Bei der Einholung der Offerten wurde von den Fachpersonen der Firmen festgestellt, dass der ausgewählte Deckbelag nicht die gewünschte langfristige Wirkung erbringt. Nach ein bis drei Jahren würden wieder dieselben Mängel auftreten, so unter anderem im Winter Glatteisgefahr. Inzwischen wurden zwei Bohrungen durchgeführt.

Nun muss ausgearbeitet werden, wie weiter verfahren werden und welcher Belag verwendet werden soll. Der Bericht liegt noch nicht vor. Der Gemeinderat hofft allerdings, ihn bei der Budgetgemeindeversammlung präsentieren zu können.

Auch über die anstehenden Wahlen wurde informiert. Es ist wahrscheinlich das ein bis zwei Stellen im Gemeinderat vakant sein werden. Bisher gibt es noch keine Kandidaten. Der Rat bittet deshalb die Bevölkerung, sich Gedanken zu machen und womöglich selbst anzutreten oder nach Interessenten zu suchen.

Hoher Einnahmeüberschuss

Die Rechnung 2015 wurde einstimmig angenommen und schliesst wie bereits im Vorjahr positiv ab. Dies weil auf der einen Seite sehr gut gehaushaltet wurde und andererseits die Steuereinnahmen der juristischen Personen viel höher als erwartet ausgefallen sind. So beträgt der ausgewiesene Ertragsüberschuss 1’040’628 Franken. Durch die zusätzlichen Abschreibungen von 618’400 Franken bleibt ein Ertragsüberschuss von 422’228 Franken. Diese Abschreibungen wurden vollzogen, um eine Entlastung für die folgenden Jahre zu gewährleisten.

Der Ertrag bei den Finanzen und den Steuern beträgt 3.7 Millionen Franken, budgetiert wurden 2.8 Millionen. So wurden bei den Steuern der juristischen Personen anstatt der 242'000 Franken 900'000 Franken eingenommen. Der Grund für die grosse Differenz zwischen Resultat und Budget liegt darin, dass jahrelang vom Kanton keine definitiven Schätzungen zu diesen Steuereinnahmen vollzogen wurden.

Im Laufe des Jahres 2015 wurde eine solche Schätzung durchgeführt, sodass diese Zahl fürs Budget 2016 einbezogen werden konnte.

Das Eigenkapital liegt durch die Zuführung des definitiven Ertragüberschusses nun bei 1,486 Mio. Franken. Die Zuführung wurde mit den kommenden Investitionen begründet, die auf die Gemeinde zukommen.

Alle Nachtragskredite lagen in der Fachkompetenz des Gemeinderats und ergeben einen Gesamtbetrag von rund 270'000 Franken. Ein gutes Resultat ergab auch die Verpflichtungskreditkontrolle: Bei allen Krediten wurde weniger Geld verwendet, als angenommen. So bei den Strassensanierungen, für die ein Kredit von 898 500 gesprochen und schlussendlich 507'917 verwendet wurde.