Bellach
54-jähriger Kurt tot in Wohnung gefunden: «Er hat ‹Hilfe› gesagt und ist irgendwo heruntergefallen»

Beim Mann, der in der Nacht auf Montag erschossen in seiner Wohnung in Bellach gefunden wurde, handelt es sich um einen 54-jährigen Schweizer, der bei seinen Nachbarn unter dem Namen Kurt bekannt war.

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Kurt lebte zusammen mit einem Kollegen im obersten Stock in einem Block an der Grederstrasse. Er soll ein Drogen- oder Alkoholproblem gehabt haben, trotzdem beschreiben ihn alle als sehr liebenswert und hilfsbereit. «Kurt war der liebenswerteste und tollste Nachbar, den ich gekannt habe», erzählt eine Nachbarin gegenüber «20 Minuten». Er habe Haustiere gehütet, den Kehricht entsorgt und Lampen gewechselt.

Noch ist unklar, wie Kurt in der Nacht auf Montag ums Leben kam. War es Suizid, ein Unfall oder Mord? Die Ermittlungen laufen.

Ein Nachbar erinnert sich gegenüber «Tele M1»: «Ich habe ihn mit der Hand zwei, drei Mal auf die Mauer schlagen hören. Danach hat er ‹Hilfe› gesagt und ist irgendwo heruntergefallen.»

Fest steht vonseiten der Polizei bis jetzt lediglich, dass der 54-Jährige durch einen Schuss starb. Ein Mann, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung befand, wurde festgenommen.

Die Blöcke in den Grederhöfen werden allesamt saniert. Für die Mieter bedeutet dies, dass sie ausziehen müssen. Auch Kurt hätte bis in drei Monaten seine Wohnung verlassen müssen. (ldu)

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