Riedholz
50 Einwendungen zur Ortsplanung

Der Gemeinderat hat die Einwendungen der Riedholzer zur Kenntnis genommen. Nun bleibt ein Monat Zeit, sich zu den Einwendungen und den dazugehörenden Empfehlungen von Kommission und Planer eine Meinung zu bilden.

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Die Bevölkerung von Riedholz hat die Mitwirkungsphase der Ortsplanungsrevision genutzt.

Die Bevölkerung von Riedholz hat die Mitwirkungsphase der Ortsplanungsrevision genutzt.

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Die Bevölkerung hat die Mitwirkungsphase der Ortsplanungsrevision genutzt.
50 Einwendungen sind eingetroffen und wurden von der entsprechenden Kommission unter dem Vorsitz von Pia Ringenbach zusammen mit Planer Alain Kunz bearbeitet und zu Papier gebracht. Der Gemeinderat hat nun das Papier detailliert zu Kenntnis genommen und sich erklären lassen, warum welche Empfehlungen abgegeben werden.

Inhaltlich seien die Einzonungsbegehren extrem reduziert worden, berichtet Gemeindepräsidentin Jasmine Huber von der Sitzung. Zudem sei die innere Verdichtung ein grosses Anliegen dieser Ortsplanungsrevision. Sie freue sich sehr, wie intensiv sich die Riedholzerinnen und Riedholzer für ihre Gemeinde interessieren. «Das ist auch nötig, denn die Ortsplanung betrifft alle.» Der im Dorf entstandene Dialog sei sehr wichtig.

Der Gemeinderat habe nun einen Monat Zeit, sich zu den Einwendungen aus der Bevölkerung und den dazugehörenden Empfehlungen von Kommission und Planer eine Meinung zu bilden. Jasmine Huber will alle Einwender zur Gemeinderatssitzung am 23. Mai einladen. «Sie können dann zwar nicht mitreden, aber sie erfahren, wie die Empfehlungen entstanden sind.»

Verbesserung für Riedholz

Die Gemeinsame Schule Unterleberberg (GSU) wird am Mittwoch an ihrer Delegiertenversammlung über Rechnung, neues Mietreglement und Musikschulreglement befinden. Die Vertretung von Riedholz wird angewiesen, Rechnung und Mietreglement zu genehmigen. Ebenso das Musikschulreglement, wenn möglich mit den Änderungen, welche der Gemeinderat von Riedholz bereits an der letzten Sitzung besprochen hatte.

Die Mietberechnung basiert neu auf den Schülerzahlen der Gemeinden (40 Prozent) und den gemieteten Schulräumen (60 Prozent).

Die Gesamtmiete wird auf einer Höhe von 679'500 Franken eingefroren. Während sich für Hubersdorf und Flumenthal die Mietzinseinnahmen von der GSU nur marginal ändern, würde Riedholz profitieren, dies zu Lasten von Günsberg. Bisher wurden in Riedholz viele Räume inklusive gemietet. Weil diese Inklusive-Räume nun alle in die Rechnung einbezogen werden, steigt das Raumangebot der anderen Standorte proportional weniger als jenes von
Riedholz. (uby)