Derart schweisstreibende Voraussetzungen wie am Sonntag, mit Temperaturen im Bereich von fast 30 Grand, hatte Petrus bisher noch nie für den slowUp Solothurn-Buechibärg geliefert.

Entsprechend super war die Stimmung bei den slowUp-Teilnehmern und der Getränkeausschank auf den Festplätzen entlang der Strecke dürfte Rekordhöhe erreicht haben.

«Die Veranstaltung verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle, abgesehen von einem Armbruch, den sich eine Velofahrerin beim Zusammenstoss mit einem anderen Velo zugezogen hatte», wie die Organisatoren mitteilen.

Das Sanitäts- und Rettungspersonal musste bis zum Veranstaltungsschluss um 17 Uhr hauptsächlich kleinere Einsätze leisten, wovon zwei Mal mit der Ambulanz. Die Polizei zog am Abend eine positive Bilanz über den Grossanlass.

Diese Strecke wurde für den Langsamverkehr komplett abgesperrt.

Diese Strecke wurde für den Langsamverkehr komplett abgesperrt.

Für die Sicherheit auf und neben der Strecke hatten während der Veranstaltung Polizisten, Feuerwehrkräfte, Ambulanzdienste, Zivilschützer, mobile Hausärzte auf E-Bikes und Samariterinnen und Samariter gesorgt.

Das Sicherheitsdispositiv, das den motorisierten und nicht-motorisiertem Verkehr trennt, funktionierte. Allerdings muss ein Automobilist mit einer Anzeige rechnen, weil er in Biberist das Fahrverbot missachtet hatte. In den zwei involvierten Kantonen Bern und Solothurn waren 220 Strassen für den motorisierten Verkehr gesperrt worden.

Am Slow-Up Solothurn-Buechibärg in Lohn-Ammannsegg

Am slowUp in Lohn-Ammannsegg

Eröffnungsfeier mit prominenten Gästen

Beat Stähli, Präsident Verein slowUp Solothurn-Buechibärg, hatte am Morgen an der Eröffnungsfeier im in Solothurn zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft willkommen geheissen. Darunter die neu gewählte Solothurner Regierungsrätin Brigit Wyss, die Buchegger Gemeindepräsidentin Verena Meyer-Burkhard, den Solothurner Stadtschreiber Hans-Jörg Boll, den Präsidenten der Regionalplanungsgruppe repla espaceSolothurn Roger Siegenthaler sowie den Direktor von Region Solothurn Tourismus, Jürgen Hofer.

Hofer bezeichnete den slowUp als «einmalige Chance, die Region Solothurn mit ihren landschaftlichen Schönheiten» schweizweit bekannt zu machen. Und die neue Regierungsrätin Brigit Wyss gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass mit dem slowUp die «Sensibilisierung für das Velo» und damit für den umweltfreundlichen Langsamverkehr erhöht werden könne.

Pünktliche Streckenfreigabe

Pünktlich um 10 Uhr konnte OK-Präsident Benno Krämer das Startsignal geben. Schon kurze Zeit später herrschte auf der abgesperrten, vom motorisierten Verkehr freien Strecke reger Betrieb: Familien, Einzelpersonen und Gruppen frönten zu Fuss, auf Inline-Skates oder mit dem Velo dem Erlebnis der muskelbetriebenen Fortbewegung.

Die Rahmenveranstaltungen in den Gemeinden und Dörfern machten den slowUp Solothurn-Buechibärg zu einem riesigen Volksfest. Über ein Dutzend Festplätze lockten mit kulinarischen, kulturellen und sportlichen Angeboten. Im Einsatz standen unter anderen 60 Vereine und mehr als 350 freiwillige Helferinnen und Helfer. (mgt)

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