SlowUp Solothurn-Buechibärg
34'000 Personen rollen am slowUp mit – eine Velofahrerin bricht sich Arm

34'000 Personen nahmen am Sonntag am 7. slowUp Solothurn-Buechibärg teil. Auf der 46 Kilometer langen Strecke genossen sie das wunderbare Wetter auf Velos, Inlineskates oder zu Fuss. Abgesehen von einem Armbruch verlief die Veranstaltung ohne grosse Zwischenfälle.

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SlowUp Solothurn-Buechibärg 2017: Der Bucheggberg wird vom Langsamverkehr überrollt.
22 Bilder
Mit dem Velo durch die malerische Landschaft fahren.
Mit dem Velo durch die malerische Landschaft fahren.
SlowUp Solothurn-Buechibärg 2017
Beim St. Ursenkreisel wird es eng.
Unterwegs mit Kind und Kegel.
Mit Muttis Muskelkraft durch den Bucheggberg brausen.
Nach der Anstrengung müssen auch wieder Kalorien zugeführt werden.
Mit dem Velo durch die malerische Landschaft fahren.
Mit dem Velo durch die malerische Landschaft fahren.
Mit dem Velo durch die malerische Landschaft fahren.
Nach dem Aufstieg nach Schnottwil brauchen viele eine Verschnaufpause.
Schnottwil ist zur Velostadt geworden.
In schattiger Umgebung verweilen und wieder zu Kräften kommen.
Mit dem Bike oder den Rollerblades unterwegs in Biberist.
Ein Spass für die ganze Familie...
Einmal auf der ganzen Strassenbreite fahren können.
Gemütlich unterwegs im Bucheggberg...
Auf den richtigen Style kommt es an.
Aetingen zeigt sich von der schönsten Seite...
Akrobatische Einlage auf den Rollerblades...

SlowUp Solothurn-Buechibärg 2017: Der Bucheggberg wird vom Langsamverkehr überrollt.

Hanspeter Bärtschi

Derart schweisstreibende Voraussetzungen wie am Sonntag, mit Temperaturen im Bereich von fast 30 Grand, hatte Petrus bisher noch nie für den slowUp Solothurn-Buechibärg geliefert.

Entsprechend super war die Stimmung bei den slowUp-Teilnehmern und der Getränkeausschank auf den Festplätzen entlang der Strecke dürfte Rekordhöhe erreicht haben.

«Die Veranstaltung verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle, abgesehen von einem Armbruch, den sich eine Velofahrerin beim Zusammenstoss mit einem anderen Velo zugezogen hatte», wie die Organisatoren mitteilen.

Das Sanitäts- und Rettungspersonal musste bis zum Veranstaltungsschluss um 17 Uhr hauptsächlich kleinere Einsätze leisten, wovon zwei Mal mit der Ambulanz. Die Polizei zog am Abend eine positive Bilanz über den Grossanlass.

Diese Strecke wurde für den Langsamverkehr komplett abgesperrt.

Diese Strecke wurde für den Langsamverkehr komplett abgesperrt.

Für die Sicherheit auf und neben der Strecke hatten während der Veranstaltung Polizisten, Feuerwehrkräfte, Ambulanzdienste, Zivilschützer, mobile Hausärzte auf E-Bikes und Samariterinnen und Samariter gesorgt.

Das Sicherheitsdispositiv, das den motorisierten und nicht-motorisiertem Verkehr trennt, funktionierte. Allerdings muss ein Automobilist mit einer Anzeige rechnen, weil er in Biberist das Fahrverbot missachtet hatte. In den zwei involvierten Kantonen Bern und Solothurn waren 220 Strassen für den motorisierten Verkehr gesperrt worden.

Eröffnungsfeier mit prominenten Gästen

Beat Stähli, Präsident Verein slowUp Solothurn-Buechibärg, hatte am Morgen an der Eröffnungsfeier im in Solothurn zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft willkommen geheissen. Darunter die neu gewählte Solothurner Regierungsrätin Brigit Wyss, die Buchegger Gemeindepräsidentin Verena Meyer-Burkhard, den Solothurner Stadtschreiber Hans-Jörg Boll, den Präsidenten der Regionalplanungsgruppe repla espaceSolothurn Roger Siegenthaler sowie den Direktor von Region Solothurn Tourismus, Jürgen Hofer.

Hofer bezeichnete den slowUp als «einmalige Chance, die Region Solothurn mit ihren landschaftlichen Schönheiten» schweizweit bekannt zu machen. Und die neue Regierungsrätin Brigit Wyss gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass mit dem slowUp die «Sensibilisierung für das Velo» und damit für den umweltfreundlichen Langsamverkehr erhöht werden könne.

Start-Freigabe für den 7. slowUp Solothurn-Buechibärg: (v.l.n.r.) Jürgen Hofer, Direktor Region Solothurn Tourismus, Beat Stähli, Präsident Verein slowUp Solothurn-Buechibärg, Verena Meyer-Burkhard, Gemeindepräsidentin Buchegg, Brigit Wyss, neue Solothurner Regierungsrätin.

Start-Freigabe für den 7. slowUp Solothurn-Buechibärg: (v.l.n.r.) Jürgen Hofer, Direktor Region Solothurn Tourismus, Beat Stähli, Präsident Verein slowUp Solothurn-Buechibärg, Verena Meyer-Burkhard, Gemeindepräsidentin Buchegg, Brigit Wyss, neue Solothurner Regierungsrätin.

zvg

Pünktliche Streckenfreigabe

Pünktlich um 10 Uhr konnte OK-Präsident Benno Krämer das Startsignal geben. Schon kurze Zeit später herrschte auf der abgesperrten, vom motorisierten Verkehr freien Strecke reger Betrieb: Familien, Einzelpersonen und Gruppen frönten zu Fuss, auf Inline-Skates oder mit dem Velo dem Erlebnis der muskelbetriebenen Fortbewegung.

Die Rahmenveranstaltungen in den Gemeinden und Dörfern machten den slowUp Solothurn-Buechibärg zu einem riesigen Volksfest. Über ein Dutzend Festplätze lockten mit kulinarischen, kulturellen und sportlichen Angeboten. Im Einsatz standen unter anderen 60 Vereine und mehr als 350 freiwillige Helferinnen und Helfer. (mgt)

Leserbilder zum slowUp:

SlowUp Solothurn-Buechibärg 2017
12 Bilder
Tausende rollen mit ihren Fahrrädern oder auf Inlineskates bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen durch den Bucheggberg
Hier gehts zur «Tankstelle»
Hier hatte es in Solothurn noch fast keine Leute

SlowUp Solothurn-Buechibärg 2017

Leserfoto/Niklaus Fischer

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