Die Meldung ging kurz nach 13.30 Uhr bei der Kantonspolizei Solothurn ein. Umgehend löste sie eine Suche aus mit mehreren Patrouillen und mobilisierte ein Polizeiboot der Stadt- und Kantonspolizei. Zur Unterstützung wurden zudem Polizeitaucher der Seepolizei Twann beigezogen.

«Kurz vor 16.30 Uhr konnte der 30-jährige Mann im Bereich der alten Eisenbahnbrücke durch die Taucher gesichtet und geborgen werden», teilt die Kantonspolizei Solothurn am Samstag mit. Es habe nur noch der Tod festgestellt werden können.

Wie es auf Anfrage bei der Polizei heisst, konnte der Mann aus Frankreich nicht schwimmen. 

Nichtschwimmer bei Luterbach in Aare ertrunken

Nichtschwimmer bei Luterbach in Aare ertrunken

Immer wieder kommt es im Fluss zu tödlichen Zwischenfällen. 18 Tote gab es allein 2017. Viele unterschätzen schlicht die Gefahr fliessender Gewässer.

Achtung vor Unfällen in und auf Fliessgewässern

Es ist der zweite tödliche Badeunfall, der sich diesen Sommer im Kanton Solothurn ereignete. Am 27. Juli starb in Niedergösgen ein 33-Jähriger. Zuletzt kam es am 1.August bei Zuchwil zu einem Unfall mit einem Schwimmring. Ein Mann verletzte sich, als er ans Ufer katapultiert wurde. Sein Ring war an einem Motorboot befestigt gewesen.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht. Mit den sommerlichen Temperaturen würde die Gefahr von Unfällen in Fliessgewässern – auch für geübte Schwimmer – steigen. Man solle niemals die Strömungsgeschwindigkeit unterschätzen und in offene Gewässer immer eine gut sichtbare Schwimmhilfe mitnehmen. (kps/ldu)