Spannender Einkaufstrip
3 Minuten Zeit hatte sie, um ihren Wagen zu füllen – 500 Franken staubte sie ab

Elisabeth Reinhart gewann den Volg-Wettbewerb. Gestern konnte sie sich nach Lust und Laune in der Dorffiliale in Rüttenen bedienen. In 3 Minuten staubte sie Waren im Wert von über 500 Franken ab.

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Elisabeth Reinhart darf im Volg den Einkaufwagen gratis füllen, womit sie kann.
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Der Countdown läuft. Drei Minuten hat sie Zeit.
Und los geht's!
Sie hat sichtlich Spass.
Die drei Frauen sind die Mitarbeiterinnen Karin Leuenberger, Simge Pozan und Monika Gaugler. Sie zählen die letzten Sekunden laut mit: 10, 9, 8....
Waren im Wert von über 500 Franken konnte Elisabeth Reinhart abstauben.
Das Siegerfoto mit der Filialeleiterin Dora Berger.

Elisabeth Reinhart darf im Volg den Einkaufwagen gratis füllen, womit sie kann.

Urs Byland

Der Traum mancher Konsumenten erfüllte sich gestern Nachmittag für Elisabeth Reinhart. Sie durfte durch die Reihen der Gestelle in der Volg-Filiale in Rüttenen gehen und so viel Produkte, wie sie wollte in den Einkaufswagen legen. An der Kasse musste sie das Portemonnaie nicht zücken. Sie erhielt alles gratis, weil sie den Hauptpreis in einem Wettbewerb gewonnen hatte.

Die pensionierte Rüttenerin wohnt etwas ausserhalb des Dorfkerns an der Galmisstrasse und geht regelmässig in der Filiale an der Hauptstrasse einkaufen. Mit welchem Wettbewerb sie den Hauptpreis gewonnen hatte, wusste sie nicht auf Anhieb. «Ich beteilige mich öfters an Wettbewerben.» Umso grösser war die Überraschung, als ein Brief des Detailhändlers in ihrem Briefkasten landete, in dem sie über ihr Glück informiert wurde.

Zwei Einkaufswagen füllen
Den entsprechenden Termin hatte Elisabeth Reinhart gestern Nachmittag um 14 Uhr. Betreut wurde sie von der regionalen Verkaufsleiterin Ganimete Kadriu, welche die Nervosität der Gewinnern zu dämmen versuchte, sowie allen Mitarbeiterinnen der Rüttener Filiale, die ihr natürlich den Daumen drückten.

Kadriu erklärte mehrmals die Regeln des legalen Ausräumens der Gestelle. Reinhart hatte drei Minuten Zeit und durfte zwei Einkaufswagen bis an den Rand füllen. Einschränkungen gab es einzig bei den alkoholhaltigen Getränken und bei den Raucherwaren. Zudem durfte sie pro Produkt maximal drei Stück einpacken.

«Ich habe mir einen Einkaufszettel geschrieben», berichtete Elisabeth Reinhart, bevor sie ins Rennen ging. Aber nicht alles, was sie aufgeschrieben hatte, fand Eingang in die Einkaufswagen. Kaum war das Startzeichen ertönt, hetzte Reinhart durch die Filiale und packte ein, was sie sich vorgenommen hatte.

Den Countdown, die letzten zehn Sekunden, zählten die Mitarbeiterinnen gemeinsam laut ab. An der Kasse wurden alle Waren eingetippt. Die Anzeige stoppte bei 510.70 Franken. Vorbei war der aufregende Einkaufstrip der Elisabeth Reinhart, an den sie sich noch lange erinnern wird.

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