Raiffeisenbank

1531 Genossenschafter pilgerten in die Eishalle

Die Generalversammlung der Raiffeisenbank Wasseramt-Buchsi fand im Sportzentrum in Zuchwil statt.

Die grosse Familie der Raiffeisenbank Wasseramt-Buchsi traf sich in der Eishalle des Sportzentrums Zuchwil zur Generalversammlung. Per Ende 2018 zählte die Bank mit Hauptsitz in Derendingen sowie sechs weiteren Standorten insgesamt 16'787 Mitglieder. Das sind 22 weniger als im Vorjahr. Beinahe ein Zehntel der Mitglieder, genau 1531 stimmberechtigte Genossenschafterinnen und Genossenschafter, pilgerte in die Eishalle.

In seinem Jahresbericht streifte Beat Muralt, Präsident des Verwaltungsrates, nicht nur die Affäre rund um Pierin Vinzenz, den ehemaligen Chef der Raiffeisen Schweiz. Mit den Erklärungen zum Projekt Reform 21 zeigte er auch auf, dass die Raiffeisenbanken aus den negativen Vorfällen ihre Lehren gezogen haben. Die Reform 21 soll die Zusammenarbeit der Raiffeisenbanken in der Gruppe neu definieren. Muralt sprach weiter auch von einem Dauerkampf gegen die sinkende Zinsmarge.

Plus im Kreditgeschäft

Dennoch konnte die Raiffeisenbank Wasseramt-Buchsi im letzten Jahr zulegen. Im Kreditgeschäft stiegen die Ausleihungen um 2,71 Prozent auf total 1,409 Mia. Franken. Davon sind 1,353 Mia. Franken mit Hypotheken gedeckt. Hier habe dank weiterhin sorgfältiger Risikoprüfung eine hohe Qualität des Kreditportfolios aufrechterhalten werden können. Die Wertberichtigung für Ausfallrisiken aus gefährdeten Forderungen betrug Ende 2018 total 560'219 Franken. Der Wert lag im Vorjahr bei noch 267'603 Franken. Auch bei den Kundeneinlagen, vorwiegend Spargelder wurde ein Zuwachs verzeichnet. Das Plus beträgt 2,77 Prozent. Die Kundeneinlagen lagen Ende 2018 bei 1,349 Mia. Franken.

Im Depotgeschäft konnte die Bank einen starken Zuwachs in der Anzahl Depots von 1897 auf 2111 ausweisen. Die Zunahme erfolgte insbesondere bei den Vorsorge- und Fondsspardepots. Aber wegen den rückläufigen Börsenmärkten hat sich das Gesamtvolumen der Depots um 5,8 Prozent auf 148 Mio. Franken reduziert.

Gewinn um 5 Prozent gesteigert

Den Geschäftsaufwand konnte die Raiffeisenbank um 8,2 Prozent auf 11,777 Mio. Franken reduzieren. Ende 2018 beschäftigte die Bank 76 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sechs Lernende. Sie teilten sich in 61,8 Vollzeitstellen. Der Geschäftsertrag blieb mit 22,997 Mio. Franken auf beinahe gleicher Höhe wie im Vorjahr. Nach den Steuern (2,28 Mio. Franken) und einem ausserordentlichen Aufwand von 3,364 Mio. Franken für die Rückstellungen (Stand Ende 2018: 79,303 Mio. Franken) konnte der Jahresgewinn im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent auf 2,047 Mio. Franken gesteigert werden. Die Verzinsung des Genossenschaftskapitals schlägt mit 0,687 Mio. Franken zu Buche. Der Rest des Gewinns wurde dem Eigenkapital zugewiesen, das nun 63,735 Mio. Franken beträgt.

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