Bereits zum 50. Mal fand die Schulolympiade in Oberdorf statt und war auch heuer ein grosser Erfolg. Eröffnet wurde dieser spezielle Anlass um 8 Uhr mit Fanfarenklängen. Während der spannenden Wettkämpfe der 140 Primarschüler und Kindergärtler, bei denen viele Eltern und Angehörige zu den Fans gehörten, fehlte auch eine brennende olympische Flamme nicht.

Bereits zum 14. Mal amtete Jürg Lüthi, der Lehrer der 3. und 4. Klasse, als Speaker. Er führte auch Interviews mit den jungen Sportler oder unter anderem mit dem pensionierten Lehrer Heinz Kern, der vor 42 Jahren erstmals an der Schul-Olympiade dabei war und noch jetzt zu den Organisatoren gehört.

Erfunden wurde die Schul-Olympiade vor 50 Jahren von Peter Orlando. Am Anfang fand der Anlass an einem Samstagmorgen mit Leichtathletikdisziplinen statt. Am Nachmittag gab es Plauschwettkämpfe und mehrmals ein Fussballspiel der Lehrer gegen die Schulkommission und Behörden. 1974 wurde der schnellste Oberdörfer eingeführt. Zwei der Sieger – Jürg Locher und Therry Siegenthaler – machten später als erfolgreiche Leichtathleten auf sich aufmerksam.

Mit Jubiläumstorte

Für die Schulolympiade hauptverantwortlich sind in der Arbeitsgruppe Lisa Kölliker, Nadine Lüthy, Miriam Burkhalter und Vivianne Reber. In diesem Jahr wurde, extra zum Jubiläum, neben den traditionellen Disziplinen wie Laufen, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstossen und Ballwerfen, auch ein Plauschwettkampf durchgeführt. Eine Torte mit 50 Teilen durfte dabei nicht fehlen.

In den Vorläufen konnten sich die schnellsten Kinder im 60-Meter-Sprint für den kleinen und grossen Oberdörfer Final qualifizieren. Kurz vor dem Mittag gewann der 6.-Klässler Noah Adam den Sprint der Grossen. Bei den Mädchen triumphierte Erin Pikom. Ihr Vorbild sei die Schweizer Weltklassesprinterin Mujinga Kambundji. Neben den beiden Siegern gab es zahlreiche weitere strahlende Kindergesichter zu sehen. Denn jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt eine Trinkflasche, natürlich versehen mit dem olympischen Logo.